Provozierter Autounfall – eine Hilfestellung

Wann gilt ein Verkehrsunfall als provoziert?

Ein Autounfall im Straßenverkehr ist schnell passiert. Doch oft ist der Unfall nicht so passiert wie es auf den ersten Blick am Unfallort scheint. Die Versicherungen gehen davon aus das jeder zehnte Kfz-Schadenfall manipuliert ist.

Unfälle werden mit Bekannten abgesprochen, vorgetäuscht oder vorsätzlich herbeigeführt. Doch besonders gefährlich sind die sogenannten Autobumser, die Autofahrer in einen von ihnen vorsätzlich herbeigeführten Unfall verwickeln und dann das Geld von der Autoversicherung kassieren. Die dadurch entstandenen Schäden bei der Unfallversicherung belaufen sich auf ca. 4 Mrd. Euro.

Unfall nach Plan

Damit der Unfall nach Plan auch funktioniert suchen sich die späteren Unfallbeteiligten eine geeignete Stelle im Straßenverkehr aus. Beliebt sind z. B. Fußgängerüberwege, Ampelanlagen oder die Einmündung paralleler Fahrstreifen – letztere sind übrigens ein ganz besonders bevorzugter Tatort.

Methode 1:

Der Unfallfahrer kennt die zukünftige Unfallstelle bereits und nutzt bekannte Besonderheiten der Verkehrsführung aus (z.B. Fahrbahnverengungen oder Kreisel). Beim Spurwechsel wird dann ein Streifschaden provoziert.

Oft winkt der Täter dem Fahrer des Autos hinter ihm oder neben ihm zu um diesem zu zeigen dass er die Fahrbahn wechseln oder einscheren kann um dann im geeigneten Moment aufs Gas zu treten und das Opfer zu rammen.

Methode 2:

Die Täter warten an Straßenstellen mit „Rechts-vor-links”-Regelung. Im allerletzten Moment fahren sie dann vor einem kommenden Auto raus und provozieren somit einen Unfall, denn das Unfallopfer kann nicht mehr ausweichen.

Methode 3:

Die Provokation eines Auffahrunfalles. Die Täter warten an einer Ampel um, wenn diese von gelb auf rot schaltet, im letzten Moment voll abzubremsen obwohl man noch über die Ampel gekommen wäre. Meist sind die Autofahrer die auf ein anderes Auto auffahren schuld und somit werden aus den eigentlichen Tätern schnell mal die Geschädigten.

Wer so in einen Unfall gerät merkt meistens nicht dass er in eine Falle getappt ist und plötzlich stehen gleich mehrere Unfallbeteiligte vor Ort die die Schuld des eigentlichen Opfers bestätigen.

Was sind die Ziele der Täter?

Der Schaden des Kraftfahrzeuges des vermeindtlichen Opfers soll so hoch wie möglich sein damit die Täter so viel Geld wie möglich von der Versicherung bekommen. Habgier, finanzielle Not, kriminelle Energie – auch bei den Autobumsern finden sich allgemeine Motive für den Betrug. Täter können im Endeffekt alle sein- egal ob Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Mitversicherte oder Dritte wie Reperaturbetriebe.

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Wie kann man den Betrug aufklären?

Natürlich ist es immer schwer einen provozierten Unfall als solchen zu entlarven. Es gibt jedoch ein paar Dinge auf die man achten sollte um einen möglichen Betrug aufzudecken. Die wichtigste Hilfe am Unfallort ist die Polizei. Sie protokolliert was passiert ist und spricht mit den Unfallbeteiligten.

In manchen Fällen haben die Täter Unfallflucht bzw. Verkehrsunfallflucht begangen nachdem das Opfer die Polizei gerufen hat. Das spricht sehr für die Unschuld des angeblichen Täters und ist außerdem laut § 142 StGB eine Straftat. Die Polizei sieht sich folgende Dinge genauer an:

1. Wer ist das Opfer? (Oft suchen sich Täter Fahranfänger, Frauen oder ältere Leute aus)
2. Ist der Unfallort typisch für einen Unfall? (Kreuzung, Ampel etc.)
3. Kennt das Opfer die Umgebung? (Oft werden ortsfremde Opfer ausgesucht)
4. War das Unfallverhalten typisch für den Unfall?

Auch die Versicherung kann helfen. Sie kann durch unfallanalytische Gutachten und Simulationen den Unfallhergang rekonstruieren und bei einer entsprechenden Beweislage Strafanzeige stellen. Aber auch für den Geschädigten kann es unmittelbar nach dem Crash einige Indizien für einen Betrug geben. Zum Beispiel dann, wenn vermeintlich geschädigte Unfallopfer sehr routiniert auftreten, an ihrem Auto Spuren von anderen Unfällen zu sehen sind oder plötzlich Zeugen auftauchen und Druck auf den augenscheinlichen Unfallverursacher ausüben.

Folgen für Opfer und Täter

Die Folgen für das Opfer können weitreichend sein. Bei enormer Fahrlässigkeit des Täters kann eine fahrlässige Tötung die schlimmste Folge sein. Aber selbst wenn der Personenschaden aus bleibt kann der Sachschaden am Fahrzeug hoch sein. Obwohl laut SGB jeder Autofahrer versichert sein muss hat nicht jeder eine Vollkaskoversicherung. Das heißt es kommt auf das Versicherungsverhältnis an ob das Opfer womöglich auf den Kosten sitzen bleibt.

Kommen Vergehen wie Rotlichtverstöße noch dazu wird meist auch noch ein Bußgeld laut Bußgeldkatalog fällig sowie Punkte in Flensburg. Für den Täter werden nicht nur hohe Geldstrafen fällig. Der provozierte Unfall ist ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, er erfüllt den Tatbestand des § 315 StGB. Somit können Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren drohen. Natürlich kann es auch zur Entziehung der Fahrerlaubnis kommen sowie zur Anordnung einer MPU.

Tipps für Autofahrer

Natürlich haben sie ein Feststellungsinteresse an der Aufklärung des Unfalles. Achten Sie besonders auf diese 4 Punkte falls Sie vermuten dass der Autounfall manipuliert war.

1. Routiniertes Auftreten und Vorgehen der Unfallbeteiligten
2. Es gibt Hinweise einen Fremdschaden oder Vorschaden am Auto des Täters
3. Feststellungsbereite Personen am Unfallort üben Druck aus. Gilt auch für Personen bzw. Zeugen die innerhalb der Wartefrist hinzukommen
4. Es gibt Zeichen dafür dass der Unfall bereits geplant war (Vollbremsung, Handzeichen gegeben und dann gerammt)

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… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

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Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde