Starthilfe in der kalten Jahreszeit

Viele Autofahrer haben es bereits erlebt: Man steigt morgens bei Kälte in sein Auto ein, dreht den Zündschlüssel und leider folgt nicht das gewohnte Geräusch, dass die Zündung einsetzt und der Motor anspringt. Spontan gehen dem Betroffenen drei Möglichkeiten durch den Kopf:

  1. Für die Pannenhilfe stehen Fachleute von Werkstätten und ADAC zur Verfügung, aber es wird dauern, bis Leute vor Ort sind, die professionell Starthilfe geben können.
  2. Starthilfe geben ist kein Hexenwerk: Solange Starterkabel vorhanden sind, müsste das doch eigentlich auch ohne derartige Hilfe gehen.
  3. Vielleicht funktioniert Anschieben, so dass auf die Starthilfe mittels Startkabel verzichtet werden kann.

Anschieben ist eine gute und bewährte Methode. Das Problem ist nur: Anschieben funktioniert nur bei Schaltgetriebe und außerdem benötigt man ein gewisses Gefälle dazu.

Meistens wird es sinnvoll sein, Starthilfe mittels Starthilfekabel in Anspruch zu nehmen. Worauf dabei zu achten ist, erläutern die Unfallhelden.

Zu schwache Starthilfekabel taugen nichts

Sind die Starthilfekabel zu schwach dimensioniert, wird man damit den Motor nicht zum Anspringen bringen.

Ein Starthilfekabel sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • DIN-Norm 72 553 bzw. ISO-Norm 6722
  • Der Kabelquerschnitt sollte mindestens 16 mm² für Motoren über 2,5 l Hubraum sowie für alle Diesel-Pkw mindestens 25 mm² betragen
  • Biegsamkeit: Ein aus dicken Kupferdrähten gewickeltes Kabel ist zwangsläufig weniger flexibel. Zu bedenken ist auch, dass sich bei Kälte das Isoliermaterial der Kabel zusätzlich verhärtet und damit weniger biegsam ist.
  • Isolierung der Polzangen: Diese muss, um bei einer unbeabsichtigten Berührung mit einem metallteil am Auto einen Kurzschluss zu verhindern, in Kunststoff ausgeführt sein. Nur der Zangenkopf darf aus Metall sein.
  • Minus- und Pluspol dürfen nicht vertauscht werden, um Schäden an der Lichtmaschine zu verhindern.
  • Lässt sich die Polarität bei Empfänger- und Spenderfahrzeug nicht ohne weiteres erkennen, darf die Starthilfe nicht einfach probiert werden. Zu groß ist die Gefahr von Schäden an der Lichtmaschine.
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Nur richtig angeschlossen können Schäden bei der Starthilfe vermieden werden

  • Zunächst müssen die Pluspole der beteiligten Fahrzeuge mit dem roten Kabel verbunden werden.
  • Sodann ist mit dem schwarzen Kabel der Minuspol des Spenderfahrzeuges (also an der Spenderbatterie) mit einem Massepunkt am Empfängerfahrzeug zu verbinden.
  • Man sollte besser nicht – wie dies früher üblich war – Minuspol mit Minuspol verbinden. Es könnten sich durch Funkenschlag unter Umständen Knallgase entzünden und zu Schäden führen.
  • Anschließend sollte der Motor im Spenderfahrzeug angelassen und anschließend der Versuch der Starthilfe beim „leeren“ Fahrzeug unternommen werden. In der Regel wird das Fahrzeug beim ersten Startversuch anspringen.
  • Wenn das andere Fahrzeug nicht anspringt: Nochmals alle Polzangen auf festen Sitz prüfen.

Der Anlasser dreht zwar durch, der Motor springt aber nicht an?

Dann liegt es nicht nur an einer leeren Batterie. Lässt sich die Ursache nicht identifizieren, ist weitere Starthilfe sinnlos und sollte beim Benziner schon deshalb unterlassen werden, weil durch weitere Starthilfe Schäden am Katalysator entstehen könnten. Ebenso würde sich die Spenderbatterie dabei entladen.

Das sagen unsere Kunden:

Excellenter Service, sehr empfehlenswert. Das beste was mir passieren konnte nach einem Autounfall…

Karolin S.
Karolin S.UNFALLHELDEN-Kundin

Einfach genial! Der beste Service im Bereich Unfallabwicklung …einfach Hammer, besser gehts nicht 🙂 Top

Soheyl K.
Soheyl K.UNFALLHELDEN-Kunde

Sehr guter Service bin voll zufrieden

Greta G.
Greta G.UNFALLHELDEN-Kundin

… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

Nine M.
Nine M.UNFALLHELDEN-Kundin

Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde

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Die Starthilfe hat funktioniert!

Beim Abklemmen sind nun folgende Punkte wichtig:

In dem ursprünglich „leeren“ Fahrzeug sollte jetzt ein starker Energieverbraucher aktiviert werden (z.B. das Gebläse, eine Sitzheizung, Heckscheibenheizung oder ähnliches).

Die Lichtmaschine liefert dafür nun genug Energie. Beim Lösen der Zangen aber könnten anderenfalls im Bordnetz Spannungsspitzen auftreten, die elektronische Bauteile im Auto beschädigen könnten.

  • Nun zuerst das schwarze Kabel entfernen, dann das rote Kabel vom Pluspol lösen.
  • Den Energieverbaucher nun wieder deaktivieren.

Worauf ist im Anschluss zu achten?

Um nicht am nächsten Tag gleich wieder Starthilfe zu benötigen, muss die Batterie aufgeladen werden. Dies kann durch Aufladen der Batterie mit einem Ladegerät geschehen, oder durch längeres Autofahren.

Zu bedenken ist allerdings dabei, dass die Lichtmaschine nach ein paar Kilometern Stadtverkehr die Batterie sicherlich nicht soweit aufgeladen hat, dass sie der Kälte wieder trotzen könnte.

Dazu ist eine längere Fahrt über Landstraßen oder auf der Autobahn nötig. Verfügt das Fahrzeug über Schaltgetriebe, lässt sich – allerdings unter größter Vorsicht – während der Fahrt testen, ob die Batterie wieder genügend Ladung aufweist: Schaltet man während des Rollens mit höherer Geschwindigkeit die Zündung kurz aus, so lässt sich überprüfen, ob das Fahrzeug über den Anlasser danach wieder anspringt. Wenn nicht: Vorsichtig einkuppeln, der Motor springt dann durch den gleichen Effekt wieder an, wie beim Anschieben.

Helfen diese Maßnahmen nicht, um die Batterie auf einen ausreichenden Ladezustand zu bringen, so hilft nur noch der Austausch der Batterie.

Weitere Hinweise:

  • Starthilfekabel mit Schutzschaltung sind nicht nötig, wenn man herkömmliche Kabel richtig verwendet.
  • Folgeschäden in der Elektronik durch Spannungsspitzen können auch durch „normale“ Starthilfekabel verhindert werden, wenn man sie richtig anwendet.
  • Starthilfe über den Zigarettenanzünder ist nicht sinnvoll. Die dazu erhältlichen Kabel und Apparate sind nicht im Stande, eine erfolgreiche Starthilfe wirklich zu gewährleisten. Außerdem ist die gesamte Bordelektronik des Spenderfahrzeugs nicht darauf ausgelegt, eine für den Start des Pannenfahrzeugs notwendige Spannung über den Zigarettenanzünder zu transportieren.

Von derartigen Möglichkeiten sollte man also eher keinen Gebrauch machen, auch wenn es gerade bei Kälte vielleicht komfortabler erscheint.