Sekundenschlaf – die tödliche Gefahr für Verkehrsteilnehmer

Sekundenschlaf: Akute Lebensgefahr im Auto

Bei langen monotonen Autofahrten verspüren Autofahrer oftmals eine zunehmende Müdigkeit, gefolgt von stärker werdenden Müdigkeitsattacken und im schlimmsten Fall von Sekundenschlaf am Steuer.
Man muss sich vergegenwärtigen: 24 Stunden ohne Schlaf wirken wie 1 Promille Alkohol auf das Fahrverhalten.

Als Sekundenschlaf bezeichnet man gemeinhin ein kurzes Einnicken von bis zu 15 Sekunden, das – sofern es während der Fahrt auftritt – große Auswirkungen auf das Fahrverhalten und die Sicherheit im Straßenverkehr hat.

Sekundenschlaf führt in vielen Fällen dazu, dass die Reaktionszeit des Fahrers erheblich verlängert wird, aber auch dazu, dass der Fahrer unbeabsichtigt seine Fahrspur verlässt.

Sekundenschlaf ist daher eine häufige Ursache von Verkehrsunfällen – oft mit schlimmem Ausgang. In 16 % aller schweren Unfälle mit Beteiligung eines LKW ist mangelnder Schlaf die wesentliche Unfallursache.

Aber wie lässt sich Sekundenschlaf verhindern?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit Schläfrigkeit und Übermüdung am Steuer umzugehen:

1. Prävention

Natürlich wirkt es Sekundenschlaf entgegen, wenn man vor der Fahrt geeignete Vorkehrungen trifft:

– Man sollte eine lange Autofahrt nicht übermüdet antreten, sondern im bestmöglichen Falle ausgeruht und „fit“.

– Bei langen Autofahrten sollten planmäßige Pausen eingelegt werden. Sinnvoll ist es, alle zwei Stunden etwa 10 Minuten Rast zu machen und sich währenddessen zu bewegen. Dies fördert die Kreislauf- und Gehirnaktivität und beugt Schlaf am Steuer vor.

– Dauert die Autofahrt viele Stunden, so ist ein Abwechseln mit dem Beifahrer sinnvoll. Teilen sich Fahrer und Beifahrer die Strecke, so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Person am Steuer aufgrund Übermüdung in einen Kurzschlaf verfällt.

2. Müdigkeitserkennung

Hat man die Präventionsmaßnahmen vor Fahrtantritt nicht ergriffen oder dauert die Fahrt zu lange an, bleibt dem Autofahrer letztlich nur die Möglichkeit, durch frühzeitige Müdigkeitserkennung Schläfrigkeit und Sekundenschlaf entgegen zu wirken.

Warnzeichen für eine drohende Schläfrigkeit am Steuer, gefolgt von Sekundenschlaf sind:

– Verminderte Gehirnaktivität: Der Autofahrer spürt, dass seine Gedanken schwieriger zu fassen sind und die Aktivität in seinen Gedanken insgesamt abnimmt.

– Verminderte Konzentration: Bemerkt der Fahrer des KFZ, dass er Schwierigkeiten hat, beispielsweise die Fahrspur zu halten, so ist dies ein dringendes Anzeichen für bevorstehenden Sekundenschlaf im Rahmen der Müdigskeitserkennung.

– Verlängerte Reaktionszeit: Stellt der Fahrer fest, dass er beispielsweise eine Kurve etwas spät angebremst oder eine Gefahrsituation etwas spät erkannt hat, sich also sein Fahrverhalten ändert, so deutet dies stark auf Müdigkeit am Steuer hin.

– Allgemeine Schläfrigkeit: Hat der Fahrer des Gefühl, sich selbst müde zu fühlen, so ist dies ein starkes Indiz für eine die Fahrsicherheit gefährdende Müdigkeit.

Tritt eines der bezeichneten Anzeichen der Müdigkeitserkennung auf, muss der Fahrer im eigenen Interesse und im Interesse anderer Verkehrsteilnehmer seine Fahrt unterbrechen.

Auch der Beifahrer kann zur Müdigkeitserkennung beitragen, indem er beispielsweise den Fahrzeuglenker in ein Gespräch verwickelt und darauf achtet, ob dieser nicht mehr oder nur noch einsilbig antwortet.

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Ist die Fahrt unterbrochen, so gibt es mehrere Möglichkeiten, die Gefahr von Sekundenschlaf vor der Weiterfahrt zu senken:

– Schlaf: Besteht die Möglichkeit, einige Stunden zu schlafen, so ist dies der sicherste Weg, die Fahrt später ausgeruht fortsetzen zu können. Besteht lediglich die Möglichkeit für ein kürzeres „Power-Napping“, so sollte der Schlaf nicht länger als etwa 20 bis 30 Minuten dauern. Danach fährt der Kreislauf herunter.

– Fahrerwechsel: Sofern der Beifahrer weniger übermüdet ist, besteht durch Fahrerwechsel die Möglichkeit, die Fahrt sicher fortsetzen zu können.

– Bewegung und frische Luft: Verlässt der Fahrer auf einem Rastplatz das KFZ und bewegt er sich für einige Minuten an der frischen Luft, so regt dies den Kreislauf an und vermindert das Risiko von Sekundenschlaf bei der Weiterfahrt.

Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke sind als Maßnahme gegen Sekundenschlaf nicht geeignet.

Zu groß ist die Gefahr, dass der Autofahrer sich nach dem Genuss zwar „fitter“ fühlt, der Effekt auf seinen Organismus allerdings kurze Zeit später wieder nachlässt und der Fahrer sich gleichwohl in einer trügerischen Sicherheit wiegt.

Allenfalls kann dies eine Maßnahme sein, um noch einige wenige Kilometer bis zur Ankunft zu überbrücken. Dies lässt sich allerdings ebenso mit etwas Bewegung und frischer Luft erreichen.

Was sind die möglichen Ursachen für Sekundenschlaf?

Sekundenschlaf hat meist keine eindeutige biologische Ursache, wie beispielsweise Schlafapnoe, Schlafstörungen, Narkolepsie, allgemeine Tagesschläfrigkeit oder dergleichen.

Es ist ein Phänomen, das jeden Autofahrer treffen kann, der vor Fahrtantritt zu wenig schläft, durch die lange Fahrt ermüdet oder aufgrund Überanstrengung von sog. Mikroschlaf oder Kurzschlaf bedroht sein kann.

In jedem Fall ist Sekundenschlaf eine tödliche Gefahr für sich selbst und andere.

Auch moderne Fahrsysteme, wie zum Beispiel ein Spurhalteassistent oder Bremsassistent bieten keinen Schutz gegen möglicherweise tödliche Auswirkungen durch das Einnicken. Abgesehen davon, dass sie derzeit eine vergleichsweise geringe Verbreitung genießen, können sie die notwendige Aufmerksamkeit des Fahrers nicht ersetzen.

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