Und wenn ja, warum ist das sinnvoll?

Ist der Unfallgeschädigte in einen Autounfall verwickelt worden, richtet sich sein Interesse darauf, den vollständigen Schaden ersetzt zu bekommen. Im Gegenzug dazu haben Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung keinerlei Interesse daran, dem Geschädigten möglichst viel zu bezahlen.

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Es besteht daher nach einem Verkehrsunfall immer eine gegenläufige Interessenlage. Der Geschädigte wird zumeist gar nicht erkennen bzw. beziffern können, wie hoch sein Schaden eigentlich ist. Der Gutachter nach einem Autounfall ist also der Schlüssel.

Ein Unfallgutachter kann den Schaden natürlich sehr präzise beziffern und eine Wertminderung feststellen. Er kann außerdem angeben, wie lange die Reparatur in etwa dauern wird und das Unfallopfer somit Nutzungsausfallentschädigung oder einen Ersatzwagen beanspruchen kann.

Das Sachverständigengutachten

Dreh- und Angelpunkt der Entschädigungshöhe bei der Schadensregulierung ist meist das Sachverständigengutachten, in diesem Fall ein Unfallgutachten.

Das Unfallgutachten fasst den enstandenen Schaden zusammen und drückt sozusagen in Zahlen aus, was der Geschädigte vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer verlangen kann. Theoretisch lassen sich die Reparaturkosten auch mittels Kostenvoranschlag ermitteln. Dies ist aber im Verhältnis zum Unfallgutachten die schlechtere Wahl.

Von ganz entscheidender Bedeutung ist dabei, wer den Sachverständigen beauftragt hat, der Geschädigte, oder die Haftpflichtversicherung.

„Fazit: Unfall­helden nützlich und bequem“ Stiftung Warentest

Das sagen unsere Kunden:

Excellenter Service, sehr empfehlenswert. Das beste was mir passieren konnte nach einem Autounfall…

Karolin S.
Karolin S.UNFALLHELDEN-Kundin

Einfach genial! Der beste Service im Bereich Unfallabwicklung …einfach Hammer, besser gehts nicht 🙂 Top

Soheyl K.
Soheyl K.UNFALLHELDEN-Kunde

Sehr guter Service bin voll zufrieden

Greta G.
Greta G.UNFALLHELDEN-Kundin

… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

Nine M.
Nine M.UNFALLHELDEN-Kundin

Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde

Die Initiative der Versicherungen, das „aktive Schadenmanagement“

Ein Trick der Versicherungen, der Auseinandersetzung über den tatsächlichen Schaden zu entgehen und gleichzeitig eine Menge Geld zu sparen, ist folgender: Die Versicherung schickt möglichst schnell dem Geschädigten einen von ihr beauftragten Gutachter. Dieser wird sein Gutachten nicht im Interesse des Geschädigten erstellen, sondern eben der Versicherung. Damit spart die Haftpflichtversicherung schnell einige hundert Euro.

Der Geschädigte wird sich in aller Regel keine Gedanken darüber machen, welcher Gutachter das Unfallgutachten erstellt. Ihm kommt es nur darauf an, dass die Gutachtenerstellung überhaupt stattfindet.

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Meistens erklären die Versicherer dem Geschädigten zudem, sie würden einen KFZ-Gutachter einer renommierten Sachverständigenorganisation beauftragen. Das passiert, um damit gegenüber dem Geschädigten den Eindruck zu erwecken, diese würden besonders seriös und professionell handeln.

Das ist zwar theoretisch richtig, aber die von der Versicherung beauftragten Gutachter handeln seriös und professionell ausschließlich im Interesse des beauftragenden Versicherers.

Wie und warum das funktioniert, ist ja klar:

Ein Gutachter hat hinsichtlich der Beurteilung, wie hoch der tatsächliche Unfallschaden ist, einen gewissen Spielraum. Ein Sachverständigenbüro, das ein Unfallgutachten erstellt, beziffert ja die Reparaturkosten, worin bereits ein gewisser Ermessensspielraum liegt. Zum anderen gibt es weitere Schadenspositionen (z.B. Wertminderung), die bei der Unfallaufnahme weitgehend im Ermessen des Sachverständigen liegen.

Auch die Frage, ob Altschäden am KFZ vorliegen, sowie die Frage einer theoretischen Wertverbesserung durch die Reparatur des KFZ sind von Relevanz. Sie haben Auswirkungen auf das, was der Geschädigte schlussendlich nach dem Unfallgutachten vom gegnerischen Versicherer beanspruchen kann.

Besser nicht den Gutachter der Versicherung akzeptieren

Beauftragt nun die Versicherung selbst den Gutachter, wird er den Schaden natürlich möglichst gering bemessen, um der Versicherung Kosten zu sparen (frei nach dem Motto „wess‘ Brot ich ess‘, des Lied ich sing'“).

Dem Geschädigten entgeht damit natürlich vieles, was ihm eigentlich zustehen würde. Beispielsweise werden schon die Reparaturkosten deutlich niedriger angesetzt, als eigentlich realistisch wäre. Eine tatsächlich eingetretene Wertminderung wird nicht festgestellt und beziffert. Der Zeitraum für die Reparatur wird kürzer angegeben, und dergleichen mehr.

Teilweise wird vom gegnerischen Versicherer sogar gegenüber dem Unfallgeschädigten behauptet, dass dieser die Kosten für ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes Gutachten selbst zu tragen hätte, würde er den von der Versicherung beauftragten Gutachter nicht akzeptieren. Das ist allerdings schlicht falsch.

Der eigene Gutachter

Nach der ständigen Rechtsprechung ist es das gute Recht des Unfallgeschädigten, einen eigenen Gutachter mit einem Unfallgutachten zu beauftragen. Das dient dazu, dass der Schaden am KFZ objektiv festgestellt wird. Dadurch erhält der Geschädigte die Information, wie hoch der Schaden in Zahlen ausgedrückt ist. Er kann dazu ein Gutachten erstellen lassen und muss sich nicht auf einen Kostenvoranschlag verweisen lassen.

Der Unfallbeteiligte hat auch nicht die Pflicht, einen von der Haftpflichtversicherung ausgewählten Sachverständigen zu akzeptieren. Er kann und darf sich auf Kosten des Schädigers bzw. dessen Haftpflichtversicherers an einen unabhängigen Sachverständigen im Schadenfall wenden.

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