Wer in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt ist und eine Körperverletzung erlitten hat, stellt sich häufig die Frage:

Welche Kosten muss der gegnerische Haftpflichtversicherer dem Geschädigten nun erstatten?

1. Heilungskosten und Folgebedürfnisse

Nach einem Autounfall mit Personenschaden ist die KFZ-Versicherung des Unfallgegners (wenn der Unfallgegner den Unfall zu verschulden hat) verpflichtet, für sämtliche Heilbehandlungskosten aufzukommen, soweit sie nicht von einer Krankenversicherung oder Anderen übernommen werden.

Dazu gehören Arzt- und Krankenhauskosten, aber (was viele Geschädigte nicht wissen) auch Kostenpunkte wie orthopädische Hilfsmittel und auch Pflegepersonal.

2. Verdienstausfall

Erleidet der Geschädigte trotz sämtlicher Leistungen seines Arbeitgebers, seiner Krankenversicherung und weiterer Beteiligter dennoch einen Verdienstausfall, kommt die Haftpflicht des Unfallbeteiligten (bemessen nach der Haftungslage) auch für diese Schadenspositionen auf.

Kann man als Geschädigter nach einem Verkehrsunfall seinen Beruf nicht oder nicht in bisherigem Umfang ausüben, kommt die Haftpflichtversicherung für den Schadensersatz auf.

Der Tipp der UNFALLHELDEN:

Lassen Sie sich nicht auf einen Abfindungsvergleich ein, die Versicherung spart hierdurch jährlich viel Geld auf Kosten der Geschädigten ein!

Je nach Tragweite der Körperverletzung empfiehlt es sich, einen sachverständigen Arzt zu kontaktieren, der Ihnen ein entsprechendes Attest ausstellt.

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