Verkehrsunfall mit Personenschaden: Schmerzensgeld?

Wenn der Geschädigte mehr als nur Blechschäden erlitten hat

Ein Verkehrsunfall ist ohnehin schon wenig erfreulich, schlimmer allerdings ist es, wenn bei dem Unfall Personenschäden auftreten und der Geschädigte oder die Geschädigten starke Einbußen erleiden.

Und schnell sind Schädiger bzw. seine Versicherung nach dem Unfall dabei, dem Unfallgeschädigten bei der Unfallabwicklung einen Abfindungsvergleich „anzubieten“.

Der Personenschaden

Der Personenschaden in der Unfallregulierung ist mit das Komplexeste, was an Schadenspositionen im Raum stehen kann:

Das Unfallopfer hat eine Körperverletzung erlitten, vielleicht einen Erwerbsschaden, einen Haushaltsführungsschaden, es sind Heilbehandlungskosten entstanden und die Haftpflichtversicherung hält die Haftungslage für unklar und weigert sich, dem Unfallopfer ohne Abfindungsvergleich oder Abfindungserklärung irgendetwas zu bezahlen.

Die Unfallregulierung

Die Unfallregulierung beim Personenschaden wird ein Unfallgeschädigter in der Regel ohne im Verkehrsunfallrecht erfahrenen Rechtsanwalt nicht zufriedenstellend erledigen können.

Der Unfallgegner muss den Verkehrsunfall seiner einstandspflichtigen Haftpflichtversicherung melden und diese hat ein großes Interesse daran, dem Unfallopfer für seinen Sach- und Personenschaden aus dem Unfall möglichst wenig bezahlen zu müssen.