Marderschaden – Hilfsmittel gegen unerwünschte Besucher

Ob Marderschreck (gibt es übrigens auch als Katzenschreck), Marderschutz, Marderabwehr, Marderfalle oder Geräte mit Hochspannung – viele unterschiedliche Hilfsmittel sollen im Stande sein, ein Fahrzeug mardersicher zu machen.

Etwa jedes 300ste KFZ in Deutschland ist jährlich von Marderschäden betroffen.
Durch die kleinen Plagegeister wird Schätzungen zufolge dadurch jedes Jahr ein Schaden von 50 – 70 Millionen Euro verursacht.

Doch was taugt ein Marderschreck, Marderschutz, Marderspray oder eine Marderscheuche überhaupt? Vieles, was unterschiedliche Anbieter als wirkungsvollen Tiervertreiber anpreisen, der nicht nur vor Marderschäden schützen soll, entfaltet nicht die gewünschte Wirkung.

Mit Ultraschall gegen Marder

Die Ultraschallgeräte arbeiten, wie der Name es bereits vermuten lässt, mit Ultraschall in Verbindung mit Hochspannungsplättchen. Dieser Schall ist für Menschen nicht zu hören. Sie sind nur für Tiere mit feinem Gehör zu spüren.

Ein teures Gerät wechselt sogar den Frequenzbereich, sodass es den Marder effektiv vertreibt. Der Marderschreck kann übrigens auch im Haus oder auf dem Dachboden verwendet werden. Der Vorteil der Ultraschall-Geräte ist der, dass man sie leicht und ohne viel Werkzeuge im Motorraum montieren kann. Diese Montage geht außerdem sehr schnell.

Natürlich haben diese Geräte auch Nachteile. Oftmals berichten Nachbarn, dass die Töne des Ultraschall-Geräts im hörbaren Bereich seien. Außerdem besitzen die Ultraschall-Geräte gegen Marder auch einen gesetzlichen Nachteil. Bis heute ist nicht klar, ob Nachbarn oder Anwohner anwaltlich gegen diese Geräte vorgehen können.

Marderabwehr mit Ultraschall: Ist das überhaupt erlaubt?

Ja, laut Gesetz ist es erlaubt, den Marder mittels Ultraschall vom Auto wegzulocken. Dies funktioniert mit einem Abwehrgerät sehr gut. Der Marderschutz mit Ultraschall erzeugt Schalldruck und einen Pegel von teilweise über 200 dB(C).

Dieser Schalldruck ist Grundlage für einen Piepton, der meist nur von Babys gehört werden kann. Menschen, die älter als 30 Jahre sind, sind nicht in der Lage diesen Ton noch wahrzunehmen. Je nachdem, wie laut das Geräusch ist, kann das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) betroffen sein.

Aus diesem Grund werden Werte festgelegt, die als Lärmstörung gelten. Ob die verantwortlichen Behörden allerdings etwas bewirken können, ist fraglich.

Elektroschock-Geräte gegen Marder

Elektroschock-Geräte sind effektiver als Geräte mit Ultraschall. Der Marderschreck ist also ein effektives Mittel, um Marder von dem Auto fernzuhalten. Wie man bereits an dem Namen erkennen kann, gibt der Marderschutz Elektroschläge an Eindringlinge ab, was ihm dem Namen „Weidezaunprinzip“ eingebracht hat.

Mithilfe eines Gerätes zur Steuerung werden die Metallplättchen, die in den unteren Teil des Motorraums montiert wurden, mit Strom versorgt.
Bei dem Marderschreck ist eine Strombegrenzung eingebaut, somit ist er ungefährlich für den Nager und für den Menschen.

Der Schlag des Elektroschock-Geräts soll den Marder davon abhalten, Teile des Motors kaputt zu machen. Allerdings hat diese Methode den Vorteil, dass das Tier langfristig fern bleibt. Diese Geräte müssen an die Batterie des Kfz angeklemmt werden.

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Sind Elektroschock-Geräte in Deutschland erlaubt?

Ja, teilweise sind diese Geräte in Deutschland erlaubt. Einen Marder damit verschrecken darf jeder, allerdings darf das Tier unter keinen Umständen sterben. Das wäre eine Straftat.

Was tun wenn der Marder schon am Auto war?

Sollten Sie Anzeichen wie Pfotenabdrücke am Auto sehen, dürfen Sie nicht einfach losfahren. Möglicherweise hat sich ein Marder im Motorraum aufgehalten. Deswegen gilt: Motorhaube aufmachen und nachsehen bevor man losfährt!
Folgende Teile des Autos sind am meisten von Marderschäden betroffen:

1. Zündkabel
2. Kühlwasser- und Scheibenwaschwasser-Schläuche
3. Kunststoffschläuche
4. Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung
5. Stromleitungen bzw. deren Isolierung
6. Isoliermatten

Besonders diese Bestandteile sollten Sie überprüfen, bevor Sie losfahren. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Sie die Schäden erst dann erkennen, wenn der Motor bereits kaputt ist.

Was zahlt die Versicherung?

Als die Basistarife eingeführt wurden, kam es auch zu einer Kürzung der Entschädigung bei Marderschäden. Es ist wichtig, dass nicht nur Marderschäden, sondern auch deren Folgen in der Versicherung enthalten sind. Denn ist ein Kabel angebissen, kann dies auch die Bordelektronik eines modernen Kfz lahmlegen. Die Versicherung ersetzt meist nur die angegriffenen Teile im Auto, folgt aber auf den zerbissenen Kühlwasserschlauch ein Motorschaden aufgrund von Überhitzung, übernimmt die Versicherung diesen Folgeschaden meist nicht.

Sicherung der Kabel

Einen effektiven Schutz bildet die Kabelummantelung. Diese schützt die Kabel im Innenraum vor Bissen. Das Wellrohr ist bereits geschlitzt, sodass man es schnell über die Kabel ziehen kann. Der Hartkunststoff macht es den Mardern fast unmöglich, die Kabel durchzubeißen.

Marderspray

Mardersprays sowie andere Duftstoffe haben meist keine Wirkung auf die Tiere, da sich diese sehr schnell an neue Gerüche gewöhnen können. Eine bessere Alternative bieten Blitzlichter und Geräusche. Marder sind nachtaktiv und das grelle Licht wirkt mehr als störend auf die Tiere. Dieses wird durch einen Bewegungssensor ausgelöst. Damit sich die Tiere nicht daran gewöhnen, ist es hilfreich, das Licht noch mit verschiedenen Geräuschen zu kombinieren. Achten Sie allerdings auf die gesetzliche Nachtruhe.

Maschendraht

Maschendraht kann man sich einfach im Baumarkt besorgen und dann unter den Motor legen. Die Tiere haben es so schwerer, an den Motor zu kommen, und sie erschrecken bei einer Berührung mit dem Draht. Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass sich die Marder daran gewöhnen.

Fazit:

Sie sehen, gibt es viele Mittel und Wege, die unerwünschten Tiere fernzuhalten. Die Anschaffung eines Marderschreck-Gerätes ist sinnvoll, um die Tiere langfristig von dem Motor fernzuhalten und Schäden zu vermeiden.

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