Nach einem Autounfall Schmerzensgeld beantragen, aber wie?

Das Unfallopfer wurde unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt und hat ein Schleudertrauma, ein HWS oder eine noch schlimmere Körperverletzung erlitten und leidet an Schmerzen und vorübergehender oder dauerhafter Arbeitsunfähigkeit.

Wie kann der Geschädigte wo sein Schmerzensgeld beantragen?

Grundsätzlich bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung. Und mit einem muss das Unfallopfer nach einem Unfall immer rechnen:

Der Schädiger muss den Unfall ebenfalls seiner Versicherung melden, die mit Argumenten aus dem Versicherungsrecht versuchen wird, den Schadenersatz des Verunfallten in jeder Hinsicht (z.B. bezüglich Nutzungsausfall, Leihwagen, Haushaltsführungsschaden, Wertminderung, Arztkosten, Personenschaden und Folgeschäden) und insbesondere, was Schmerzensgeld angeht, so niedrig zu halten, wie es möglich ist.

Wie kann man seine Ansprüche einfordern?

Schon bei einem einfachen Schleudertrauma nach einem Auffahrunfall wird der Geschädigte daher ohne Anwalt kaum seine Schmerzensgeldforderung durchsetzen können.

Und naturgemäß ist die Versicherung eine Gegenpartei, die das Versicherungsrecht nur zu gut kennt und bei der Schadensabwicklung in jeder Hinsicht zu ihrem Vorteil einsetzt.

Will der Geschädigte als Unfallbeteiligter also Schmerzensgeld alleine beantragen, wird ihm die Versicherung sicherlich nicht den vollen Schaden ersetzen.