Die durchgezogene Linie im Straßenverkehr

Die StVO regelt den Straßenverkehr. Jeder Verkehrsteilnehmer muss sich so verhalten, dass er keinen anderen schädigt, gefährdet, behindert oder belästigt.

Es gibt unzähliche Fahrbahnmarkierungen, wie z. B. Zebrastreifen, Schutzstreifen, Parkflächenmarkierungen oder eine Haltlinie. Die durchgezogene Linie wird in der StVO bereits ziemlich früh erwähnt, weil sie im Straßenverkehr eine wichtige Rolle spielt. Sogar auf dem Radweg findet man die durchgezogene Linie.

Sie gilt als Fahrstreifenbegrenzung und darf anders als eine gestrichelte Linie nicht überfahren werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld oder sogar einem Punkt in Flensburg und Fahrverbot rechnen. Ein paar Ausnahmen gibt es jedoch.

Unterschied zwischen Fahrbahnbegrenzung und Fahrstreifenbegrenzung

Die Fahrbahnbegrenzung besteht aus Linien am Fahrbahnrand, die also wörtlich die Fahrbahn für alle Fahrzeuge begrenzen. Sie ist also eine Grenzmarkierung. Endet ein Fahrstreifen, gilt die Fahrbahnbegrenzung als Markierung.

Die Fahrstreifenbegrenzung ist eine durchgezogene bzw. durchgehende Mittellinie, sie besteht aus einem Fahrstreifen, der den Gegenverkehr abtrennt und eine Art Leitlinie darstellt.

Der Unterschied liegt im Wesentlichen darin, dass man die Fahrbahnbegrenzung überfahren darf.

Die Fahrstreifenbegrenzung

Der Vorankündigungspfeil kann eine Fahrstreifenbegrenzung ankündigen, oder das Ende eines Fahrstreifens anzeigen. Die Fahrstreifenbegrenzung darf gar nicht, auch nicht zum Teil überfahren werden.

Die durchgezogene Linie bedeutet, dass alle Fahrzeuge links neben ihr fahren müssen. Außerdem gilt bei durchgezogener Mittellinie ein striktes Überholverbot.

Auf einer Straße außerhalb geschlossener Ortschaften müssen laut StVO landwirtschaftliche Zug- und Arbeitsmaschinen, Fuhrwerke und ähnlich langsame Fahrzeuge möglichst weit rechts von der Fahrbahnbegrenzung fahren.

Dies gilt auch für Straßen die einen befestigten Seitenstreifen besitzen. Da aber in Deutschland das Rechtsfahrgebot gilt, sollten alle Fahrzeuge sich daran halten und möglichst weit rechts fahren.

Halten und Parken

Eine durchgezogene Linie zeigt an, dass sie dort nicht parken dürfen. Beträgt der Abstand zwischen Fahrbahn und Fahrstreifenbegrenzung 3m, dürfen Sie dort parken.

Ist dies nicht der Fall und Sie parken trotzdem dort, zahlen Sie ein Bußgeld laut Bußgeldkatalog von ca. 30€.

Befindet sich rechts neben der Fahrbahnbegrenzung ein Seitenstreifen oder ein Sonderweg, dürfen Sie nur dort und nicht links von den Fahrstreifenbegrenzungen halten. Übrigens ist das Parken auch auf einer Sperrfläche verboten.

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Durchgezogene Linie im Kreisverkehr

Abgesehen von den Vorfahrtsregeln im Kreisverkehr müssen Autofahrer noch eine andere Regel beachten.

Die durchgezogene Linie darf auch im Kreisverkehr nicht überfahren werden, da man sonst auf der Mittelinsel des Kreisverkehrs landen würde.

Es gibt jedoch eine Ausnahme, denn schließlich gibt es Fahrzeuge und Lkw’s die schlicht und ergreifend zu groß sind und die Linie überfahren müssen, weil diese sonst gar nicht durch den Kreisverkehr passen würden.

Diese müssen allerdings darauf achten das eine Gefährdung aller anderen Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Überfahren einer durchgezogenen Linie

Wie bereits oben beschrieben, ist es verboten, eine durchgezogene Linie zu überfahren. Es gibt jedoch drei Ausnahmen, bei denen man diese Fahrbahnbegrenzung doch überfahren darf:

1. Das Zusatzzeichen mit drei weißen Pfeilen auf blauem Hintergrund (meist zu finden auf Autobahnen, Zeichen Nr. 223.1) zeigt an, dass man den Seitenstreifen befahren darf. Jedoch nur solange, bis das Verkehrszeichen angezeigt wird, dass das Zeichen 223.1 aufhebt.

2. Möchten Sie Parkplätze erreichen, die nur zu erreichen sind, wenn Sie die durchgezogene Linie überfahren, dann dürfen Sie diese überfahren, solange Sie andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden oder behindern. (Achten Sie hier besonders auf die Vorfahrt)

3. Müssen Sie eine durchgezogene Linie überfahren, um zu einem nicht anders zu erreichenden Grundstück zu kommen, ist auch das erlaubt. (Meist wird in diesem Fall für den Bereich der Einfahrt eine unterbrochene Linie gezogen, damit Sie diese auch problemlos überfahren können).

Überholen bei durchgezogener Linie

Bei durchgezogener Linie ist kein Zusatzzeichen notwendig, welches das Überholverbot anzeigt. Auf manchen Straßen gibt es für gewöhnlich zwei durchgezogene Linien, um das Überholverbot noch mal deutlicher zu machen.

Eine einseitige Begrenzung bedeutet, dass das Fahrzeug, welches sich auf der Fahrbahn mit der gestrichelten Seite befindet, überholen darf, während für das Auto auf der Seite der durchgezogenen Linie das Überholverbot gilt. Möchten Sie ein Motorrad oder einen Radfahrer überholen, ist es aber erlaubt, die durchgezogene Linie zu überfahren.

Der Fahrer muss für dieses Überholmanöver kein Bußgeld zahlen. Sie müssen jedoch darauf achten, Radfahrer und Motorradfahrer nicht zu gefährden.

Welche Strafen gibt es?

Das Überfahren einer durchgezogenen Mittellinie ist oft die Unfallverursachung für schwere Verkehrsunfälle. Deswegen sind die Strafen relativ hoch, für Überholen bei durchgezogener Linie zahlen Sie bis zu 300€, außerdem werden zwei Punkte in Flensburg fällig. Ein Fahrverbot droht nur dann, wenn Sie zusätzlich andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben.

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