Toter Winkel

Was ist eigentlich ein toter Winkel?

Alle wichtigen Informationen für den Autofahrer über den toten Winkel

Das Aufeinandertreffen verschiedener Verkehrsteilnehmer an Kreuzungen gehört zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Oft übersehen Autofahrer beim Abbiegevorgang andere Verkehrsteilnehmer, wie Zweiradfahrer. Dies führt zu vielen Unfällen.

Häufigste Ursache bei diesen Gefahrensituationen ist ein toter Winkel. Unter einem toten Winkel ist ein für den Fahrer, trotz Spiegel, nicht einsehbarer Bereich, zu verstehen.

Dieser Bereich ist bei jedem Fahrzeug unterschiedlich groß und unter anderem abhängig von der Fahrzeugklasse und der Fahrzeugart, so besitzt ein LKW oder ein SUV einen deutlich größeren toten Winkel, als ein Kleinwagen mit großem Rückspiel und Seitenspiegel, der viel Rundumsicht gewährt.

Vier tote Winkel im Fahrzeug

Jedes Fahrzeug hat vier tote Winkel, diese befinden sich direkt vor und hinter dem Kfz, sowie an beiden Seiten des Fahrzeugs.

Besonders gefährlich ist der tote Winkel auf der rechten Seite, da der Fahrer lediglich den Seitenspiegel hat, um Einsicht in diesem Bereich zu haben.

Deswegen sollten sie sich beim Rechtsabbiegen vergewissern, dass Sie keinen anderen Verkehrsteilnehmer, wie zum Beispiel Motorradfahrer oder Fahrradfahrer übersehen! Hierzu sollten Sie vor jedem Abbiegen den Seitenspiegel, sowie den Rückspiegel checken.

Schulterblick ist notwendig

Zusätzlich ist nach dem Checken der Spiegel ein Schulterblick durchzuführen, dadurch lässt sich das Risiko, einen Zweiradfahrer zu übersehen, minimieren.

Mit zunehmenden technischen Fortschritt wurden diverse spezielle Außenspiegel und Assistenzsysteme entwickelt, die Ihre Rundumsicht verbessern. Viele LKW besitzen einen extra Seitenspiegel, um den toten Winkel zu reduzieren.

Fahrzeuge hingegen werden heutzutage mit Assistenzsystemen ausgestattet, die den Fahrzeugführer warnen, falls sich ein anderer Verkehrsteilnehmer in einem Toten Winkel befindet.

Der Einbau zusätzlicher Assistenzsysteme liegt auch der Tatsache zugrunde, dass neuere Fahrzeuge aufgrund ästhetischen Kriterien eine schlechtere Rundumsicht aufweisen, als ältere Modelle.

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Assistenzsysteme im Überblick

Aus diesem Grund haben viele Assistenzsysteme, wie zum Beispiel eine Rückfahrkamera oder ein toter Winkel-Warner im Seitenspiegel, Einzug ins Auto gefunden. Jedoch ersetzen diese technischen Hilfssysteme nicht den Schulterblick!

Sie sollten stets folgende Punkte beachten:

Für Fahrradfahrer

  • Verschaffen Sie sich Blickkontakt zu dem Fahrer
  • Halten Sie sich nicht innerhalb des toten Winkels auf
  • durch abbremsen können Sie sich mehr Abstand zu Fahrzeug verschaffen und aus dem toten Winkel wieder auftauchen

Für Autofahrer

  • erhöhte Aufmerksamkeit an Kreuzungen und bei Abbiegemanövern
  • Anschaffung von zusätzlichen Außenspiegel, z.B. Weitwinkelspiegel etc.
  • Nie den Schulterblick vergessen!

Ein toter Winkel lässt sich nur reduzieren, von daher sollten Sie stets Aufmerksam fahren! Im diesem Sinne wünschen Wir, die Unfallhelden Ihnen weiterhin eine Gute Fahrt!