Tankmythen beim Auto – was stimmt und was nicht?

Was das Tanken angibt gibt es viele Tipps und Tricks. Ist Markenbenzin besser? Wann sind die Benzinpreise am günstigsten? Es ranken sich einige Mythen ums Tanken. Wir haben ein paar Behauptungen auf die Probe gestellt und den ein oder anderen Mythos widerlegt.

1. Soll man günstiges Benzin für schlechte Zeiten bunkern?

Nein, das ist tatsächlich verboten. Abgesehen von einem Reservekanister dürfen nur maximal 100 Liter Diesel und nur ein Liter Benzin im Haus lagern. Hauptsächlich wegen der Brandgefahr.

In Garagen sind es 200 Liter Diesel und 20 Liter Benzin. Das Benzin muss immer gut verschlossen sein und in bruchsicheren Behältern gelagert werden. Da aber niemand weiß, wie sich die Benzinpreise in den nächsten Jahren entwickeln, sollte man das Bunkern lieber sein lassen, obwohl jeder gerne eine volle Tankanzeige sieht.

Die Brandgefahr durch den Kraftstoff ist enorm hoch und wenn beim Umfüllen etwas daneben geht, ist das sehr schlecht für die Umwelt.

2. Ist der Spritpreis montagmorgens am günstigsten?

Hört man sehr häufig ist aber leider falsch. Obwohl der Benzinpreis über den Tag schwanken kann, wirkt sich das nicht auf die Wochentage aus. Wer allerdings günstig tanken will, sollte das zwischen 18:00-20:00 Uhr machen.

Für die Tankstellen wird das nun zum Problem: Weil Benzin nachmittags und abends billiger wird, fehlen ihnen am Morgen die Kunden. Auch von der Tankstelle hängt der Preis ab. Laut dem Spritpreis-App-Anbieter Clever-Tanken zählen zu den günstigsten Marken HEM, Jet und Star. Am teuersten sind demnach Aral und Shell sowie Esso und Total.

3. Verdienen Tankstellenpächter wirklich so viel?

Der Pächter einer Tankstelle erwirtschaftet jährlich zwischen 35.000 und 38.000€. Davon stammen rund 57 Prozent aus dem Shop-Geschäft und nur 18 Prozent aus den Provisionen für den Benzin- und Dieselverkauf.

Der Rest entfällt auf Autowäsche, Waschstraße, Dienstleistungen und Nebengeschäfte. Nach Abzug aller Steuern und Abgaben, des Einkaufspreises und der Pacht bleiben ihm gerade mal zwei bis drei Cent pro Liter, was nicht gerade viel ist.

4. Ist Markenbenzin besser?

Viele Autofahrer sind verunsichert, da sich diese Behauptung schon seit vielen Jahren hartnäckig hält. Egal ob Markentankstellen oder Billigtankstellen – das Benzin kommt grundsätzlich aus denselben Raffinerien.

Einen Unterschied gibt es aber dennoch: Markentankstellen fügen Additive (Zusatzstoffe) hinzu, die jedoch nach aktuellem Forschungsstand eher keinen Einfluss auf Qualität, Motorleistung oder Benzinverbrauch haben. Daher kommt der Preisunterschied. Ausschlaggebend ist aber nur die Oktanzahl und die ist bei Marken- und No-Name-Kraftstoff gleich.

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5. Kann man das Auto übertanken?

Ja, das ist tatsächlich möglich. Wenn man tankt und der Tank voll ist, schaltet sich die Zapfpistole automatisch aus. Wer aber danach manuell nachfüllt, dem kann ganz schnell das Benzin entgegenkommen.

Das Überfüllen schadet ganz besondes dem Lack, der dadurch ausbleichen kann. Besonders im Sommer bei hohen Temperaturen kann sich das Benzin ausdehnen und der Tank überlaufen.

6. Kann der Tank an einem Auto explodieren?

Man kennt es aus Hollywood-Actionfilmen, dass das Auto zu brennen anfängt und plötzlich im ganz großen Stil explodiert. In der Realität ist das allerdings nicht möglich. Denn brennende Autos explodieren nicht.

Deswegen sollten Ersthelfer keine Angst vor eine Explosion haben sondern versuchen, den Verunglückten zu helfen, und die Feuerwehr rufen. Ist der Reserverkanister fest und bruchsicher verschlossen, kann auch dieser nicht explodieren. Allerdings besteht die Gefahr, dass leicht entzündliche Benzindämpfe austreten.

7. Ist das Handy in der Nähe der Zapfsäule gefährlich?

Ja, ist es. Dass man an den Säulen nicht rauchen darf, dürfte jedem bekannt sein. Aber auch das Handy kann gefährlich werden, genauer gesagt, der Akku des Handys. Fällt das Handy runter und der Akku löst sich, könnte Funkenschlag entstehen, der verschüttetes Benzin oder andere brennbare Gemische entzündet.

8. Gilt der Preis an der Tanktafel?

Was zählt, wenn die Spritpreise an der Tafel nicht mit denen auf der Zapfsäule übereinstimmen? Grundsätzlich gilt immer der Preis, den man an der Zapfsäule abliest.

Denn zum Zeitpunkt des Abhebens des Gashahns zählt der Preis dort. Ein Streit mit dem Kassierer ist unnötig, denn das Gesetz hat bestätigt, dass nur der Preis an der Zapfsäule gilt.

9. Legt Zucker im Benzin das Auto lahm?

Wie focus berichtet, stimmt dieser Mythos. Es passiert zwar nicht schnell, aber wenn sich zuviel Zucker im Benzin ansammelt, können die Kristalle den Benzinfilter und schlimmstenfalls die Einspritzdrüsen verstopfen.

Wenn das passiert, dann geht erstmal gar nichts mehr. Hier hilft dann nur noch den Tank zu reinigen und die Düsen zu wechseln.

10. Verbraucht man mehr Benzin bei niedrigerem Reifendruck?

Ja, das ist richtig. Bereits bei einem verringerten Reifendruck von nur 0,2 bar nimmt der Rollwiderstand des Autos erheblich zu. Das bedeutet einen Mehrverbrauch von ca. 1 Prozent. Auch bei E10 steigt der Verbrauch. Laut Bundesumweltministerium liegt der Mehrverbrauch unter 2%.

Wie viel man letzendlich für den Sprit ausgeben muss, hängt natürlich auch mit dem Auto zusammen – laut mehreren Tests verbrauchen der Porsche 911, der BMW X6, Audi, Corvette, der Mercedes AMG, der Alfa 6 und der Ford Mustang am meisten. Spritsparend sind z. B. der Citroen C1, der Smart Fortwo und der Citroen AX.

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… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

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Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde