Schadensregulierung – So einfach kann das sein

Wenn’s gekracht hat, gibt es eine einfache Möglichkeit der Schadensregulierung

Nach einem Autounfall steht der Unfallgeschädigte vor zahlreichen Herausforderungen: Er muss vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung den Schaden an seinem KFZ und gegebenenfalls einen Personenschaden ersetzt bekommen.

Die gegnerische Versicherung allerdings versucht, bei der Schadensregulierung möglichst wenig bezahlen zu müssen und damit Geld auf Kosten des Geschädigten zu sparen.

Ohne professionelle Hilfe bei der Schadensregulierung wird der Unfallgeschädigte kaum zu seinem Recht kommen.

In der Regel weiß der Geschädigte noch nicht einmal, was ihm nach dem Autounfall überhaupt für Rechte zustehen.

Der gegnerische Haftpflichtversicherer weiß dies zwar sehr genau, wird aber aus eigenem Interesse kaum dem Geschädigten dazu verhelfen, möglichst viel nach dem Unfall ersetzt zu bekommen.

Der gegnerische Versicherer wird bei nahezu allen Ansprüchen im Übrigen wahrscheinlich versuchen, die dem Geschädigten zustehenden Geldbeträge zu kürzen.

Einige Dinge, die der Geschädigte als Schadensposition verlangen kann, sind z.B.

  • Verbringungskosten
  • Reparaturkosten
  • Kosten für einen Gutachter
  • Wertminderung bzw. merkantiler Minderwert
  • Kosten für einen Rechtsanwalt
  • Schmerzensgeld

Im Einzelfall ist das allerdings nicht alles, es gibt noch zahlreiche weitere Schadenspositionen, die der Geschädigte vom Unfallgegner bzw. dessen Haftpflichtversicherer nach einem Unfall beanspruchen kann.

Wie aber sollte der Geschädigte die Schadensregulierung in seinem Sinne am Besten vornehmen?

Wichtig ist bei der Schadensregulierung, dass der Geschädigte versicherungsunabhängige Unterstützung erhält.

Im ersten Schritt ist es notwendig, festzustellen, wie hoch überhaupt der Schaden am KFZ ist, also wie hoch die Reparaturkosten sein werden.

Die entsprechende Feststellung trifft ein KFZ-Gutachter bzw. Sachverständiger, der das KFZ besichtigt, die entstandenen Unfallschäden dokumentiert, Lichtbilder fertigt und damit ein Gutachten über den Unfallschaden erstellt.

Das Gutachten trifft auch eine Aussage über die eingetretene Wertminderung sowie die voraussichtliche Reparaturdauer.

Dies wiederum ist relevant für die Bemessung der Nutzungsausfallentschädigung. Damit erfährt der Unfallgeschädigte, was er im Rahmen der Schadensregulierung vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherung ersetzt bekommen muss.

Bei einem Totalschaden ermittelt der Gutachter im Übrigen auch den Wiederbeschaffungswert und den Restwert des verunfallten KFZ.