Schadensgutachten: Wann ist es nötig?

Ein Schadensgutachten wird zwangsläufig für einen Schaden erstellt. Und das ist nach einem Unfall mit einem KFZ in aller Regel der Fall. Der Schaden kann dann in unterschiedlicher Art und Weise bestehen, bis hin zu einem wirtschaftlichen oder gar technischen Totalschaden. Nachdem ein Schadensgutachten häufig das Schadensbild nach einem Unfall betrachtet, wird es auch Unfallgutachten genannt.

Schadensgutachten: Was wird darin festgehalten?

Ein Schadensgutachten bzw. Unfallgutachten stellt den Schaden fest, also Schadenhöhe und Schadenumfang. Dies beginnt in der Regel mit der Feststellung der Reparaturkosten, die notwendig sind, um das KFZ nach dem Unfall wieder in den Zustand zu versetzen, den es vorher hatte. Die Feststellung der präzisen Reparaturkosten unterbleibt nur dann, wenn offensichtlich das Fahrzeug so schwer beschädigt ist, dass die Reparaturkosten zwangsläufig den Wiederbeschaffungswert deutlich übersteigen.

Ist nicht eindeutig auf den ersten Blick erkennbar, ob ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt, so bestimmt der Gutachter in seinem Schadengutachten die Reparaturkosten und den Wiederbeschaffungswert und Restwert des KFZ.

Zudem stellt der Unfallgutachter eine Wertminderung fest und beziffert sie und gibt die Grundlagen für den Nutzungsausfall an.

Das Schadengutachten ist daher dem Kostenvoranschlag einer Werkstatt deutlich überlegen, weil dieser eben über die reinen Reparaturkosten hinaus nichts angibt. Das Gutachten ist daher grundsätzlich immer vorzugswürdig.

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