Schadenabwicklung nach KFZ-Unfall – Die bundesweite versicherungsunabhängige Schadenabwicklung der UNFALLHELDEN

Nach einem Autounfall beginnt die Schadenabwicklung bzw. Schadensregulierung. Der Geschädigte sieht sich plötzlich in der Situation, sich mit Begriffen wie Nutzungsausfall bzw. Nutzungsausfallentschädigung, Verbringungskosten, Schadenminderung, Schadensnachweis und eventuell Schmerzensgeld auseinander zu setzen, von denen er allenfalls rudimentäre Ahnung hat.

Was aber genau muss der Geschädigte jetzt tun und wie verhindert er, dass er bei der Schadenabwicklung vom gegnerischen Haftpflichtversicherer übervorteilt wird?

Professionelle Unfallhilfe ist sinnvoll

Selbst wenn der Geschädigte am Unfallort alles zur Beweissicherung Notwendige getan hat, ist damit nur ein kleiner Schritt getan. Der Geschädigte kann den Schadenumfang allenfalls überschlägig einschätzen, bezüglich der Schuldfrage hat er möglicherweise ein Bauchgefühl und wie die Unfallabwicklung weiter vonstatten gehen soll, ist ihm unbekannt.

Schnell ist zudem der gegnerische Haftpflichtversicherer dabei, dem Geschädigten die Schadenabwicklung aus der Hand nehmen zu wollen. Was sich vordergründig nach einer Erleichterung anhört, ist in Wirklichkeit nur ein Maßnahmenpaket der Versicherungswirtschaft, um in größtmöglichem Umfang Kosten bei der Schadensregulierung zu sparen.

Warum unabhängige Unfallhilfe nach dem Autounfall wichtig ist.

Der Geschädigte hat das Recht, sich zunächst ein unabhängiges Bild vom Schaden und Schadenumfang zu verschaffen. Dazu kann und sollte er einen unabhängigen Gutachter beauftragen, der den durch den Verkehrsunfall verursachten Schaden feststellt, Schadenumfang und Schadenhöhe beziffert und damit dem Geschädigten ermöglicht, seine Ansprüche gegenüber dem Unfallgegner bzw. dessen Versicherer zu kennen. Dies dient auch der Beweissicherung, weil die Unfallschäden durch ein Schadengutachten in technischer Hinsicht dokumentiert und mit Lichtbildern festgehalten werden.

Die Kosten für ein Schadengutachten muss der Geschädigte nicht tragen, da diese durch die gegnerische Haftpflichtversicherung bezahlt werden müssen. Der Geschädigte ist zudem in keiner Weise verpflichtet, einen Gutachter zu akzeptieren, den der gegnerische Haftpflichtversicher beauftragen will. Er sollte dies auch deshalb nicht tun, weil ein solcher Gutachter naturgemäß versuchen wird, seinem Auftraggeber (dem Versicherer) bei der Schadensregulierung Geld zu sparen und deshalb leicht geneigt sein kann, die Schadenshöhe nicht objektiv festzustellen. Ähnlich ist dies übrigens mit großen Sachverständigenorganisationen wie zum Beispiel Dekra und TÜV: Denn diese Organisationen werden vielfach für Versicherungsunternehmen tätig und sind daher in ihrer Unabhängigkeit eingeschränkt.

Schadengutachten vs. Kostenvoranschlag: Weshalb das Gutachten für den Geschädigten vorzugswürdig ist

Theoretisch lässt sich die Schadenabwicklung auf der Grundlage eines Kostenvoranschlages einer Werkstatt vornehmen. Der Nachteil daran ist allerdings, dass dadurch nur die Reparaturkosten beziffert werden. Dies ist allerdings nicht alles, was dem Geschädigten nach dem Verkehrsunfall zusteht.

Denn während der Reparatur kann der Geschädigte das KFZ nicht nutzen, es besteht also ein Nutzungsausfall, für den eine Nutzungsausfallentschädigung zu bezahlen ist (sofern der Geschädigte keinen Leihwagen nimmt). Der Gutachter stellt in seinem Gutachten die voraussichtliche Reparaturdauer sowie den für das betroffene KFZ zu bezahlenden Tagessatz dar. Die Multiplikation dieser beiden Werte ergibt dasjenige, was der Geschädigte als Entschädigung verlangen kann.

Ferner trifft der Gutachter eine Aussage über die Höhe der Wertminderung, sofern eine solche durch den Autounfall eingetreten ist.