Wie man richtig Starthilfe gibt

Man steigt morgens ins Auto und will losfahren, dreht den Zündschlüssel um und plötzlich hört man nicht das Summen des Motors, sondern bestenfalls ein leises „Klack“.

Wenn das Auto nicht anspringt, ist das für viele Menschen eine Katastrophe. Hat man einen wichtigen Termin, ist das der größte Stressfaktor überhaupt. Springt das Kfz nicht an, hat man ein paar Möglichkeiten: Man ruft die Pannenhilfe, man hat einen Helfer mit einem „Spenderauto“, oder man gibt selbst Starthilfe.

Das richtige Starthilfekabel

Ein zu schwaches Startkabel bringt nichts. Ein gutes Kabel muss einige Voraussetzungen erfüllen:

1. DIN-Norm 72 553 bzw. ISO-Norm 6722.

2. Kabelquerschnitt mindestens 16 mm² für Motoren über 2,5 l Hubraum sowie für alle Diesel-Pkw mindestens 25 mm².

3. Bei Kälte verhärtet sich das Kabel noch zusätzlich weswegen es nicht starr, sondern biegsam sein muss.

4. Die Polzangen müssen isoliert sein. Sie müssen, abgesehen von der Spitze, komplett in Kunststoff gehüllt sei,n damit es keine Kurzschlüsse gibt. Ein Starthilfekabel mit Schutzschaltung verhindert Folgeschäden in der Elektronik durch ein im Kabel integriertes Zusatzgerät. Ein spezielles Kabel ist aber nicht unbedingt notwendig, solange man mit dem normalen Kabel vorsichtig umgeht.

Empfängerautos und Spenderautos

Nicht jeder kennt die richtige Reihenfolge bei einer Überbrückung. Das Auto mit der leeren Batterie ist das Empfängerauto und das Auto mit voller Batterie ist das Spenderauto. Beide Autos sollten die identische Voltzahl haben. Bevor man Starthilfe gibt, sollte man sämtliche Verbraucher (Radio, Licht, Lüftung, Klimaanlage) bei beiden Autos abstellen.

Das rote Kabel mit einem Ende an den Pluspol der leeren Autobatterie und mit dem anderen Ende an den Pluspol der vollen Spenderbatterie anschließen. Befindet sich bei einem Auto die Batterie nicht im Motorraum, nutz man statt der Batterie-Pole die jeweiligen Pol-Anschlüsse im Motorraum. Anschließend mit einem Ende von dem schwarzen Kabel den Minuspol des Spenderfahrzeuges mit einem „Massepunkt“, vorzugsweise einem Metallteil am Motorblock des Pannenfahrzeugs verbinden.

Das Kabel darf nicht an Ventilator oder Keil- und Zahnriemen kommen, sonst könnten diese Bestandteile beim Starten beschädigt werden. Danach startet man beide Autos. Das Empfängerauto müsste nun anspringen. Man sollte ein paar Verbraucher wie Licht oder Heckscheibenheizung anstellen, damit Spannungsspitzen vermieden werden können. Am Ende wird zuerst das Minuskabel und dann das Pluskabel von den Autos entfernt.

Kleiner Tipp zum Auto-Überbrücken: Die Farbe der Kabel ist entscheidend. Der Buchstabe R (für rotes Kabel) kommt im Alphabet vor S (schwarzes Kabel). Springt der Motor nicht an, gilt beim Anklemmen daher: Zuerst das rote Kabel dran und dann das schwarze Kabel dran – anlassen. Läuft der Motor wieder, funktioniert das Abklemmen genau umgekehrt: Schwarzes Kabel weg dann rotes Kabel weg – Motor läuft.

Darauf sollte man besonders achten

1. Verwechselt man den Minus- und Pluspol, können teure Schäden in der Fahrzeugelektrik die Folge sein. Ist die Kennzeichnung nur schwer zu finden oder sind sie sich mit der Polarität im Spender- oder Empfängerfahrzeug nicht sicher, nicht einfach probieren.

Denn wenn man mit dem Minuspol der leeren Batterie verbindet, ist nicht auszuschließen, dass sich beim An- oder Abklemmen durch Funkenbildung ein Knallgas entzündet, welches im Extremfall die Batterie zerstören und die Helfer durch austretende Batteriesäure gefährden könnte.

2. Wenn der Anlasser durchdreht, aber der Motor dennoch nicht anspringt, liegen neben einer schwachen Batterie offensichtlich zusätzliche Schwachpunkte vor. Kontrollieren Sie Motoröl und Kraftstoff.

3. Um nicht beim nächsten Startversuch vor der gleichen Situation zu stehen, wird sich ein Anschluss der Batterie an ein Ladegerät nicht vermeiden lassen.

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Nicht den Zigarettenanzünder verwenden

Bei der Starthilfe nicht die Motorhaube öffnen zu müssen und nicht mit sperrigen Starhilfekabeln hantieren zu müssen klingt für die meisten sehr verlockend. Möglich soll das durch ein kleines Gerät werden, das mit einer dünnen Litze eine Verbindung zwischen den Zigarettenanzünder-Buchsen beider Fahrzeuge herstellen kann.

Bereits nach zehnminütiger Laufzeit des Spendermotors soll die leere Batterie wieder aufgeladen sein. Zigarettenanzünder sind aber für solche hohen Ströme gar nicht ausgelegt, das heißt, man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Starthilfe richtig funktioniert. Schädlich für die Umwelt ist es auch, daher ist vom Kauf eines solchen Kabels abzuraten.

Im Winter Batterie checken lassen

Im Winter ändert sich beim Auto einiges. Bei einem Reifenwechsel werden die Winterreifen auf das Auto gezogen. Und besonders im Winter fällt die Batterie beim Kfz oft aus.

Denn eisige Temperaturen und kurze Strecken belasten den Stromspeicher extrem. Oft liegt ein Versagen der Batterie am Alter des Autos oder an möglichen Vorschäden. Bei minus zehn Grad Celsius stehen nur noch 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung. Deswegen sollte man die Batterie in einer Fachwerkstatt regelmäßg überprüfen lassen.

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