Die Kindersicherheit im Auto — Der Ratgeber der UNFALLHELDEN

Wer regelmäßig Kinder im Auto transportiert, macht sich natürlich Gedanken über die Kindersicherheit während der Fahrt. Und das ist auch sinnvoll:

Der Unfallschutz muss gerade bei Kindern besonderes Augenmerk genießen.

Kinder sind aufgrund ihrer geringeren Körpergröße oftmals bei Autofahrten nicht vergleichbar gut gesichert und können sich selbst nicht aktiv vor Verletzungen bewahren.

Der passende Kindersitz

Der Autokindersitz muss natürlich hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Gleichzeitig aber muss er auch zu Größe, Gewicht und Statur des jeweiligen Kindes passen.

Es kommt also nicht nur darauf an, Kinderrückhaltesysteme durch einen einschlägigen Kindersitztest auszuwählen, die Passform muss ebenfalls stimmen, um ausreichend Kindersicherheit und Unfallschutz im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Zum Thema Kinderrückhaltesysteme sind einige wesentliche Punkte zu beachten

Bei der Auswahl passender Kindersitze sollte man zunächst darauf achten, dass der entsprechende Autokindersitz TÜV-geprüft ist. Dies bietet bereits eine gewisse Gewähr für Kindersicherheit im Auto.

Bezüglich Größe, Gewicht und Statur gibt es fünf Sitzklassen in gestaffelten Sitztypen. Diese beginnen mit der Babyschale und enden mit der Gewichtsgruppe bis zu 36 Kilogramm.

Das Gewicht des Kindes ist grundsätzlich wichtiger, als die empfohlene Altersangabe der Hersteller. Bisweilen sind Kinder für ihr alter überdurchschnittlich groß und schwer, so dass die Herstellerangaben zum Alter für Kindersitze eher als eine Richtschnur begriffen werden sollten.

Das Gurtsystem des jeweiligen Kindersitzes ist sowohl gewichts- als auch größenabhängig. Es gibt dabei Hosenträgersysteme für kleinere Kinder und auch Dreipunktgurte für größere Kinder. Vor dem Kauf ist es zudem ratsam, unabhängige Testberichte einzusehen, die Aufschluss über die wichtigen Faktoren geben. So führen beispielsweise der ADAC und die Stiftung Warentest jedes Jahr einen Kindersitztest durch, in dem Sicherheit, Bedienung, Verarbeitung, Fangkörper sowie mögliche Schadstoffe getestet werden. Hieraus lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die Kindersicherheit bezogen auf den einzelnen Sitz ziehen.

Ab wann können Kinder auf dem Beifahrersitz Platz nehmen?

Ist das Kind noch nicht groß gewachsen genug, um durch den Gurt eines Vordersitzes zuverlässig gehalten werden zu können, so darf das Kind dort nicht zu sitzen kommen.

Eine gesetzliche Alterbeschränkung gibt es allerdings nicht, sofern das Kind mit einem entsprechenden Sicherungssystem ausgestattet ist.

Es muss allerdings gewährleistet sein, dass das Kind mit einer entsprechenden Ausrüstung ordnungsgemäß befestigt ist.

Eine Babyschale beispielsweise mit dem Gurt zu umwickeln, ist sicher keine ordnungemäße Sicherung.
Ohne Kindersitz bzw. entsprechende Vorrichtung dürfen Kinder ab 12 Jahren, bzw. einer Körpergröße von mindestens 1,50 m auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

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Airbags einschalten oder ausschalten?

Die Faustregel lautet: Befindet sich das Kind in einem Kindersitz, darf kein Airbag verwendet werden.

Die Auslösung des Airbags kann anderenfalls zu schwersten Verletzungen führen. Befindet sich das Kind in einer Sitzschale, ist die Nutzung eines Airbags sogar mit Strafe bedroht.

Ist das Kind groß genug, um ohne weitere Vorrichtungen mit dem vorhandenen Gurtsystem vorne mitfahren zu können, besteht kein Hindernis für die Kindersicherheit.

Fenster, Türen, Schiebedächer

Verletzungsgefahren für das Kind bestehen auch an Fenstern, Türen und Schiebedächern. Besondere Gefahren bestehen für eingeklemmte Hände oder Köpfe.

Fensterheber in moderneren Fahrzeugen sind bereits mit einer sog. Tipp-Automatik ausgestattet, die die Fensterbewegung stoppt, sobald das Fenster auf einen Widerstand stößt. Autotüren verfügen heutzutage regulär über eine Kindersicherung.

Ist das betreffende Fahrzeug mit diesen Vorrichtungen noch nicht ausgerüstet, muss das Kind während der Fahrt – am besten durch den Beifahrer – beobachtet werden.Alternativ lässt sich auch bei älteren Fahrzeugen bereits über die Zentralverriegelung und bei Fenstern elektronisch die notwendige Sicherheit herstellen. Im schlimmsten Fall könnte es sinnvoll sein, die Kurbel von Fensterhebern abzuschrauben.

Gepäck ordnungsgemäß gesichert?

Bei Autofahrten mit Gepäck oder anderweitiger Zuladung ist besonders darauf zu achten, dass die Fracht ordnungsgemäß gesichert ist (außer bei Limousinen).

Anderenfalls könnte bei einem Auffahrunfall oder einem scharfen Bremsmanöver die Zuladung im KFZ nach vorne geschleudert werden und die Kinder auf der Rückbank schwer verletzen.

Viele Fahrzeuge verfügen über Ösen im Kofferraum, an denen sich mit Spanngurten oder Expandern die Fracht befestigen lässt. Alternativ kommen Transportwannen in Betracht.

Beschäftigung der Kinder: Bestandteil der Verkehrssicherheit

Naturgemäß muss sich der Fahrer auf den Verkehr konzentrieren und darf nicht abgelenkt sein. Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder auch während der Fahrt im KFZ beschäftigt sind.

Abhilfe schafft beispielsweise ein für die Kinder interessantes Radioprogramm oder im Fahrzeug installierbare Einrichtungen, um beispielsweise Filme zu schauen, oder Computerspiele zu spielen. In Neuwagen inzwischen verfügbare Entertainment-Systeme sind wunderbar zur Beschäftigung von Kindern geeignet.
Auch ein spannendes Buch kann Kinder eine Zeit lang beschäftigen. Natürlich ist es sinnvoll, den Kindern eine pädagogisch wertvolle Beschäftigung zu geben. Wichtiger ist es allerdings, dass sich der Fahrer auf den Verkehr konzentrieren kann, damit kein Unfall entsteht.

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Das sagen unsere Kunden:

Excellenter Service, sehr empfehlenswert. Das beste was mir passieren konnte nach einem Autounfall…

Karolin S.
Karolin S.UNFALLHELDEN-Kundin

Einfach genial! Der beste Service im Bereich Unfallabwicklung …einfach Hammer, besser gehts nicht 🙂 Top

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Soheyl K.UNFALLHELDEN-Kunde

Sehr guter Service bin voll zufrieden

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Greta G.UNFALLHELDEN-Kundin

… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

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Nine M.UNFALLHELDEN-Kundin

Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde