Gurtpflicht beim Autofahren — warum der Sicherheitsgurt so wichtig ist

In Deutschland gilt laut StVO die Anschnallpflicht. Jeder Autofahrer muss sich mit dem Sicherheitsgurt anschnallen – denn der Gurt kann Leben retten.

Die Anschnallpflicht gilt nicht nur in Deutschland. Seit 1970 gibt es die Pflicht, dass Fahrer sowie Beifahrer nur angeschnallt unterwegs sein dürfen.

Warum ist der Sicherheitsgurt wichtig?

Gurte sind dafür da, dass Sie bei einem Aufprall, einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver nicht durch das Fahrzeug geschleudert werden, oder mit voller Wucht mit Ihrem Oberkörper und dem Kopf auf das Lenkrad prallen. Ein Airbag im PKW sorgt zwar auch für Sicherheit, aber er ersetzt nicht den Dreipunktgurt.

Wenn zwischen dem Fahrer des Autos und dem Airbag der Abstand zu klein ist, kann der Airbag sogar gefährdend wirken. Bei Missachtung der Gurtpflicht besteht eine große Gefahr für den Autofahrer, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden, ebenso besteht eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

2014 gab es eine Reform der Straßenverkehrsordnung in Deutschland. Als sich der Bußgeldkatalog und das Punktesystem geändert haben, änderten sich natürlich auch das Bußgeld und die Punkte für einen bestimmten Verstoß.

Seit 2015 wird das Vergehen, unangeschnallt zu fahren, härter bestraft, als in der Vergangenheit. Das Risiko, bei einem Autounfall schwer verletzt zu werden, ist angeschnallt um einiges geringer, als unangeschnallt. Ein Gurt im Kfz kann ein Lebensretter sein, ebenso wie ein Schutzhelm auf einem Fahrrad.

Seit 1976 gilt, dass man eine Fahrt immer erst dann beginnen sollte, wenn alle Insassen angeschnallt sind. Ausnahmen sollte man vermeiden.

Auch bei Kurzstrecken sollten „Gurtmuffel“ den Sicherheitsgurt anlegen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Auch bei niedriger Geschwindigkeit können schwere Unfälle entstehen. Vermeiden Sie bei der Beachtung dieser Pflicht schwere Verletzungen, Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Anschnallpflicht für Kinder

Vor allem bei Kindern und anderen hilfsbedürftigen Menschen ist es Ihre Aufgabe, zu überprüfen, ob die Gurtpflicht erfüllt ist. In Deutschland gilt die Anschnallpflicht auch für Kinder.

Ein Kind weiß nicht, wie wichtig es ist, sich beim Autofahren anzuschnallen. Kinder im Auto müssen immer angeschnallt sein und wenn das Kind unter 13 Jahre alt ist oder unter 150 cm groß ist, muss es in einem Kindersitz transportiert werden.

Es ist erlaubt, dass Ihr Kind neben Ihnen im PKW, also auf dem Beifahrersitz, Platz nimmt. Jedoch sollten Sie sich in der jeweiligen Gebrauchsanweisung ihres Kindersitzes über die Sicherheitsvorkehrungen im Verkehr informieren. Achten Sie auch darauf, dass ihre Kinder während der gesamten Autofahrt in Ihrem PKW angeschnallt sind.

Bei Kindern oder manchen Menschen mit Einschränkung entfällt die Eigenverantwortung und somit muss der Fahrer die Verantwortung übernehmen, dass der Insasse ordnungsgemäß gesichert ist. Im Fall eines Unfalls haftet der Führer des Fahrzeuges.

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Müssen Tiere angeschnallt sein?

Manchmal kommt es vor dass man den Hund oder die Katze im Auto transportieren muss. Laut StVO gelten Tiere als Ladung. Die Tiere müssen natürlich geschützt werden, damit diese sich bei einem Unfall nicht verletzen. Sie müssen so gesichert sein, dass sie nicht im Pkw umherfallen, umkippen oder Lärm erzeugen, welcher vermeidbar wäre.

Es gibt speziell angefertigte Gurte für Tiere, so ist die optimale Sicherung gewährleistet. Sichern Sie das Tier nicht, wird ein Verwarnungsgeld oder Bußgeld fällig.

Welche Ausnahmen gibt es?

Wie so oft im Straßenverkehr gib es auch bei der Gurtpflicht ein paar Ausnahmen. Die Anschnallpflicht gilt nicht wenn:

1. Personen in einem Leistungs- oder Auslieferungsbezirk in kurzen Zeitabständen regelmäßig ihr Fahrzeug verlassen müssen

2. Sie mit Schrittgeschwindigkeit fahren (Rückwärtsfahren, Fahrten auf Parkplätzen)

3. Sie in Kraftomnibussen mitfahren, bei welchen die Beförderung stehender Gäste zugelassen ist

4. Von einer Begleitperson von betreuungsbedürftigen Personen das Verlassen des Sitzplatzes erforderlich ist

5. Sie in einem Kraftomnibus mit einer Gesamtmasse von mehr als 3,5t als Fahrgast kurzzeitig ihren Sitzplatz verlassen.

Sind bei einem Reisebus Gurte vorhanden, greift die Anschnallpflicht. Legen Sie den Sicherheitsgurt im Bus nicht an, wird laut dem Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 30 Euro fällig. Eine Änderung gab es auch für Taxifahrer. Bislang mussten Taxifahrer sich im Dienst nicht anschnallen. Die Anzahl an Unfällen stieg aber enorm an, weswegen Taxifahrer sich künftig anschnallen müssen.

Strafen bei Missachtung

Fakt ist: Sicherheitsgurte retten Leben. Jeder fünfte Verkehrstote war bei dem Unfall nicht angeschnallt. Die Anzahl der Verkehrstoten ist hoch. Deswegen wird jedem geraten, die Gurtpflicht ernst zu nehmen. Verstöße gegen die Gurtpflicht werden mit hohen Bußgeldern geahndet.

In manchen Fällen vergisst der Fahrer das Anschnallen, weil Alkohol im Spiel war. In diesem Fall steigen die Strafen erheblich. Bei Alkohol am Steuer zahlt auch die Kaskoversicherung bei einem Unfall nicht. Wenn Sie sich in Ihrem PKW nicht anschnallen, haben Sie mit einem Bußgeld von 30 Euro zu rechnen. Achten Sie darauf, dass auch die Anschnallpflicht auf den Rücksitzen verpflichtend ist.

Sind Kinder nicht angeschnallt, wird dem Fahrer zwar kein Fahrverbot erteilt, aber ein Bußgeld von 60 Euro wird gefordert und ein Punkt in Flensburg wird vergeben. Der Gurt schützt Sie nicht nur davor, dass Sie im Fahrzeug umher geschleudert werden, sondern die Gurte dehnen sich auch bei einem Aufprall, sodass die Druckeinwirkung auf den Insassen sich verringert und die Verletzungsgefahr deutlich minimiert ist.

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