Gefahr durch illegale Autorennen

Immer wieder kam es in ganz Deutschland zu Meldungen über illegale Autorennen. Diese Straßenrennen stellen nicht nur für die Raser eine große Gefahr dar, sondern auch für andere Autofahrer und Unbeteiligte, wie z. B. Fußgänger oder Fahrradfahrer.

Bei einem illegalem Rennen wird das Tempolimit völlig außer Acht gelassen, der Motor heult auf, rote Ampeln werden überfahren und Bremsen kommt gar nicht in Frage. Oft nimmt das Straßenrennen ein tödliches Ende.

Woher kommt das illegale Autorennen?

Die Geschichte für illegale Straßenrennen reicht über 100 Jahre zurück. Damals fuhr Erwin George Baker, der auch als Cannonball Baker bekannt war, innerhalb von elf Tagen von der Westküste an die Ostküste der Vereinigten Staaten.

Heute wird in ganz Deutschland von Vorfällen über illegale Autorennen berichtet, z. B. in Tauentzien, Konstanz oder Krozingen. Oft werden Straßenrennen in der Nähe von einem Grenzgebiet gefahren, denn die Raser glauben, sie entgehen somit eher einer Strafe.

Doch nicht alle Straßenrennen sind geplant. Oft fordern sich völlig fremde Autofans an einer Ampel zu einem Rennen heraus. Doch die Polizei geht inzwischen entsprechend gegen die Rennen vor.

Wenn möglich, brechen die Beamten geplante Veranstaltungen ab, oder nehmen Fahrzeuge im Vorfeld in Gewahrsam. Inzwischen gehen einzelne Behörden gezielt und strategisch vor und bilden Sondereinheiten, die illegale Autorennen unterbinden sollen.

Wer Zeuge eines illegalen Autorennens wird, sollte sich bei der Polizei melden. Durch Zeugenhinweise lassen sich laut Polizeiangaben manche Schuldige fassen.

Autorennen auf der Autobahn

Der Polizeisprecher Peter Hauke vom Polizeipräsidium in Konstanz sagt, dass besonders auf Autobahnen die Gefahr vor Rennen besonders hoch ist. Ein paar Autofahrer bremsen nebeneinander ab und geben plötzlich Gas – sie wollen testen, wer am schnellsten ist.

Häufig finden die Rennen spontan statt. Besonders beliebt für die Wettrennen sind schnelle Autos, wie Mercedes oder Ferrari. Aber auch die getunten Autos kommen oft zum Einsatz. Wenn die Polizei benachrichtigt wird, sind die kurzen Sprints meist schon vorbei.

Häufig bleibt ihr nur, dort Kontrollen durchzuführen, wo sie unerlaubte Rennen vermutet. Ein Katz-und-Maus-Spiel: Die Rennfahrer messen sich meist an mehreren Spots und sind untereinander gut vernetzt.

Der Gumball 3000

Seit 1999 wird jährlich eine Automobilrallye rund um die Welt veranstaltet, die in verschiedenen Ländern als illegales Autorennen eingestuft wird. Auch Deutschland ist immer mal wieder Austragungsort für den Gumball 3000. Beliebt sind die Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Das Startgeld für den Gumball 3000 beträgt um die 40.000 Euro, weswegen die meisten Teilnehmer sich nicht von einem Bußgeld abschrecken lassen.

2007 musste der Gumball 3000 vorzeitig beendet werden, da es zu einem tödlichen Unfall mit unbeteiligten Verkehrsteilnehmern kam. Das Autorennen von Peking nach Paris ist ebenfalls sehr bekannt.

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Welche Strafen drohen?

Straßenrennen sind in Deutschland grundsätzlich verboten. Trotz hoher Strafe sind deutsche Straßen immer noch Austragungsort für illegale Autorennen. Die Ordnungswidrigkeit wird laut Bußgeldtabelle mit einem Bußgeld von 400 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet.

Werden bei solchen Rennen Unbeteiligte verletzt, kann das zu einer Gefängnisstrafe für den Unfallverursacher führen. Es droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe in Kombination mit zwei bis drei Punkten.

Bei Personenschäden oder Sachbeschädigung zwischen den Kontrahenten gibt es oftmals keine Möglichkeit, den Schaden zu regulieren. Beide Raser bleiben somit auf ihren Kosten sitzen.

Nicht nur der Fahrer, sondern auch der Beifahrer muss eine Strafe fürchten. Ebenso der Veranstalter. Dieser muss zwischen 60 und 500 Euro zahlen und bekommt einen Punkt in Flensburg.

Anordnung einer MPU

Neben Punkten, Bußgeld und Fahrverbot gibt es auch noch weitere Konsequenzen. Die Teilnahme an einem Autowettrennen erfolgt vorsätzlich, weswegen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden kann. Weigert sich der Betroffene, daran teilzunehmen, kann ihm die Polizei den Führerschein entziehen.

Für die Zukunft – Betreuung junger Fahrer

Auch im Jahr 2016 gibt es weitere Meldungen über Unfälle durch Autorennen. In Berlin wurde ein Unbeteiligter von zwei Teilnehmern eines illegalen Rennens erfasst. Die Wagen krachten zusammen.

Der Unbeteiligte starb. Damit so etwas in Zukunft vermieden werden kann, sollen junge Leute deutlich intensiver betreut werden – über die Führerscheinprüfung hinaus.

Beispielsweise können verkehrspsychologische Seminare oder professionell durchgeführte Begleitfahrten dazu beitragen, die für diese Altersgruppe typische Risikoneigung zu reduzieren.

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