Fahrerassistenzsysteme – elektronische Helfer im Auto

In schwierigen Situationen sollen sie den Fahrer unterstützen und entlasten. Tatsächlich können Assistenzsysteme nach einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) über 70 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle vermeiden. Inzwischen gibt es sehr viele verschiedene Systeme, die das Autofahren sicherer machen sollen.

Obwohl das Fahrerassistenzsystem in das Fahrgeschehen eingreift, hat der Autofahrer immer die volle Kontrolle über das Fahrzeug. Der Autofahrer kann den Assistent zu jeder Zeit übersteuern.

Notbremsassistent

Im dichten Verkehr oder bei einem Stau müssen Autofahrer besonders aufmerksam sein. Hier ist die Gefahr eines Auffahrunfalls besonders hoch. Damit diese Unfälle vermieden werden können, kommt hier der Notbremsassistent zum Einsatz. Verkürzt sich der Abstand so schnell, dass ein Auffahrunfall droht, werden gleichzeitig die Bremsanlage in Alarmbereitschaft versetzt und zum Beispiel die Bremsbeläge an die Bremsscheiben angelegt.

Reagiert der Fahrer nicht, wird selbsttätig eine Notbremsung eingeleitet. Fußgänger und Radfahrer sollen zukünftig von dem System erkannt werden. Teilweise ist das bereits integriert, aber nach einigen Tests wurden Schwierigkeiten bei dem System erkannt. Besonders nachts funktionierte es nicht richtig und erkannte Fußgänger nicht.

Stauassistent

Dieses System funktioniert bei geringer Geschwindigkeit und wird fast ausschließlich auf der Autobahn benutzt. Aktuell läuft der Assistent bis ca. 60 km/h. Wird diese Geschwindigkeit überschritten, deaktiviert sich das System. Ab diesem Zeitpunkt ist dann entweder der Spurhalteassistent oder der „Spurverlassenwarner“ aktiv.

Je nach Hersteller wird eine Stereo- oder Monokamera eingesetzt. Die Funktionen sind ausschließlich in Kombination mit einem Automatikgetriebe erhältlich. Ein Autobahnpilot erlaubt einem Kraftfahrzeug auf Autobahnen autonom zu fahren. Abstandsregelung, Spurhaltung und Spurwechsel erfolgen automatisch. Ab 2015 ist das Tesla Model S in der Lage, auf Autobahnen völlig autonom zu fahren.

Parkassistent

Der Parkassistent sieht sich die Fahrzeugumgebung an und hilft dabei, dass beim Parken keine Dellen oder Kratzer entstehen. Das System ist auch in der Lage, während des Fahrens die Größe einer Längsparklücke zu berechnen. Ist eine passende Parklücke gefunden, hilft das radargestützte System beim Einparken und Ausparken.
Mehr zum Parkassistent finden Sie hier: Der Parkpilot

ABS und ESP

Das Antiblockiersystem (ABS) ist ein Kontrollsystem, das ein Blockieren der Reifen beim Bremsen verhindert. Als Ergänzung zum ABS versteht sich das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), das durch das Abbremsen einzelner Räder ein Ausbrechen des Autos unterbindet. Das ESP macht das Fahren sicherer, wie mehrere Fahrberichte und Tests bestätigen.

Abstandsregler

Das System berechnet Geschwindigkeit, Abstand und Winkel zu vorausfahrenden Autos. Die Abstandsregelung erfolgt automatisch. Der ACC (Adaptive Cruise Control) misst über Radarsensoren im Kühlergrill den Abstand zum vorausfahrenden Kfz.

Wird der Abstand zu gering, wird der Wagen abgebremst. Fast alle ACC-Systeme warnen auch vor drohenden Kollisionen. Oft ist ein Notfallbremsassistent integriert. Das macht den Assistenten aber auch ziemlich teuer. Volvo verlangt für seinen V40 mit dem System knapp 1.500€ Aufpreis.

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Bremsassistent

Der Bremsassistent (Brake Assist System = BAS) erkennt automatisch, wie schnell und kräftig der Fuß des Fahrers auf das Bremspedal tritt. Entsteht eine Notsituation und der Bremsdruck ist nicht stark genug, schaltet das System einen Bremskraftverstärker zu, der eine Vollbremsung einleiten kann.

Müdigkeitswarner

Mit Hilfe von Videoüberwachung oder Erfassung der Lenkkorrekturen wird Müdigkeit festgestellt und im Notfall ein Warnsignal gesetzt. Die Müdigkeitserkennung empfiehlt dem Fahrer eine Pause, wenn es nötig ist, denn Unaufmerksamkeit und erhöhte Müdigkeit können im schlimmsten Fall zu einem Verlassen der Fahrbahn und somit zu einem Unfall führen.

Verkehrszeichenassistent

Mit Hilfe eines Systems zur Verkehrszeichenerkennung sollen wichtige Verkehrsschilder nicht mehr übersehen werden. Kamerabasiert sichtet das System Tempolimit-Schilder am Straßenrand und blendet die erlaubte Höchstgeschwindigkeit im Fahrersichtfeld ein.

Totwinkelüberwachung

Der Totwinkel-Assistent überwacht laufend den „toten Winkel“ des Außenspiegels und warnt beim Spurwechsel durch einen Piepton, wenn sich dort ein anderes Fahrzeug befindet und es zu einer Kollision kommen könnte. Das System funktioniert über ein Nahbereichsradar oder eine Nahbereichskamera.

Spurwechselassistent

Der Spurwechselassistent ist ein Fahrerassistenzsystem zur Warnung des Fahrers vor drohenden Kollisionen beim Spurwechsel. Das System ist besser, als jeder Beifahrer. Setzt der Fahrer den blinker, obwohl sich ein Fahrzeug auf der Nebenspur befindet oder sich mit hoher Geschwindigkeit nähert, warnt das System vor dem Fahrbahnwechsel. Der optische Hinweis des Spurwechselassistenten, beispielsweise durch klar sichtbare LEDs, sollte sich im Bereich des Außenspiegelgehäuses befinden. Mehr zum Spurwechselassistent finden Sie hier: Spurwechselassistent

Nachtsichtassistent

Nachtfahrten begünstigen Übermüdung und strapazieren die Sehkraft. Kommen dann noch schlecht erkennbare Passanten, Radfahrer oder Hindernisse auf der Fahrbahn ins Spiel, erhöht sich das Gefährdungs-Potenzial für alle Verkehrsteilnehmer deutlich. Die Software kann Menschen und größere Wildtiere erkennen und hebt sie durch gelbe Markierungen im Display hervor, wie z.B. bei Volkswagen.

Spurhalteassistent

Dieses Assistenzsystem erkennt Fahrbahnmarkierungen automatisch und gibt ein Signal, wenn diese ohne blinkersetzung überfahren werden. Besonders bei kurzer Unachtsamkeit oder Übermüdung auf einer Autobahn oder Schnellstraße kann dieses System schwerwiegende Unfälle vermeiden.

Lichtsysteme

Gestützt auf eine Videokamera und eine Steuereinheit stellen die Lichtsysteme bei Dunkelheit immer die optimale Leuchtweite und Ausleuchtung der Fahrbahn zur Verfügung, ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden. Bei der stufenlosen Anpassung verschwinden die Grenzen zwischen Fernlicht und Abblendlicht. Durch gute Lichtsysteme mit optimaler Kurvenausleuchtung kann die Sicht deutlich verbessert werden. Mehr zum adaptiven Kurvenlicht finden Sie hier: Adaptives Kurvenlicht

Geschwindigkeitstempomat

Die Funktionsweise ist simpel: der Fahrer gibt eine Höchstgeschwindigkeit ein, die das Fahrzeug dann selbstständig einhält. Ein zu schnelles Fahren wird unterbunden, da das Fahrzeug die Geschwindigkeit elektronisch abriegelt. Dieses System hilft Punkte, Bußgelder und Strafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu vermeiden.

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Excellenter Service, sehr empfehlenswert. Das beste was mir passieren konnte nach einem Autounfall…

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Karolin S.UNFALLHELDEN-Kundin

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Soheyl K.UNFALLHELDEN-Kunde

Sehr guter Service bin voll zufrieden

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Greta G.UNFALLHELDEN-Kundin

… alleine hätte ich das wohl nie geschafft.

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Nine M.UNFALLHELDEN-Kundin

Sehr guter Service, ich war rundum zufrieden. Die Unfallhelden nehmen einem lästige Arbeit ab.

Christoph D.
Christoph D.UNFALLHELDEN-Kunde