Elektroauto: Ladezeit bald unter fünf Minuten?

Das Elektroauto

Der Markt für Elektroautos boomt, neuen Automobilherstellern wie Tesla Motors gelingt, woran die alteingesessene Automobilindustrie sich augenscheinlich die Zähne ausbeißt.

Ein Pferdefuß bei der Elektromobilität war und ist die nicht zufriedenstellende Verfügbarkeit an Stromtankstellen und vor allem die lange Ladezeit für die Batterien, die das Elektroauto vorwärts bringen.

Zwar bietet Tesla in der Zwischenzeit mehr und mehr Supercharger an, die eine Schnellladung in etwa 40 Minuten gewährleisten und damit die Ladedauer gegenüber herkömmlichen Stromtankstellen und dem heimischen Ladegerät signifikant verkürzen.

Allein, so richtig befriedigend ist es nicht, muss man 40 Minuten warten, bis die Batterie des Elektroautos wieder vollständig geladen ist, dauert doch ein „normaler“ Tankvorgang bei einem Golf mit Verbrennungsmotor nur etwa ein Viertel dieser Zeit.

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Gibt es dafür bald eine Lösung?

Abhilfe verspricht in der nahen Zukunft das israelische Startup StoreDot (www.store-dot.com).

Vertraut man den Angaben auf der Unternehmenswebsite, soll mit der von StoreDot entwickelten Technologie die Ladezeit für eine Reichweite von etwa 500 km auf fünf Minuten reduziert werden können.

Mit derselben Technologie sollen im Übrigen Smartphones innerhalb einer Minute vollständig geladen werden können.

Die Technologie wird seitens des Unternehmens als „FlashBattery“ bezeichnet und besteht augenscheinlich nicht mehr aus dem bekannten Lithium-Ionen-Aufbau herkömmlicher Energiespeicher, sondern aus einem nicht biologischen, aber organischen Material.

Sollte diese Technologie Marktreife erlangen, würde dies dem Thema Elektroauto einen gewaltigen Schub verschaffen und die umweltbewusste Käufergruppe noch stärker zum „goingelectric“ bewegen können.

Aber nicht nur die Ladezeit soll durch die neu entwickelte Technologie erheblich verkürzt werden, gleichzeitig sollen die Herstellungskosten für Energiespeicher für Elektroautos deutlich reduziert, die Ladeleistung erhöht und die Anzahl an Ladevorgängen bis „end-of-lifetime“ deutlich gesteigert werden.

Eines liegt klar auf der Hand: Wenn diese Technologie funktionieren sollte, würde dies nicht nur dem Elektroauto zu einer noch stärkeren Marktpenetration verhelfen, es würde auch die Menge an nötigen Stromtankstellen und vor allem den dortigen Andrang signifikant reduzieren und damit auch weitere Anreize für einen stärkeren kommerziellen Ausbau eines entsprechenden Tankstellennetzes bieten.

Unter den Investoren sollen sich dem Vernehmen nach Samsung und Roman Abramowitsch befinden, die das Startup bereits mit deutlich achtstelligen Beträgen ausgestattet haben.

Laut Angaben auf der Unternehmensseite steht StoreDot bereits in Gesprächen mit diversen Automobilherstellern, um deren spezifische Anforderungen für Batteriespeicher in einem Elektroauto besser kennen zu lernen.

Wir sind gespannt, ob und wann die Technologie bei Tesla, Volkswagen und BMW zum Einsatz kommt und ab wann Stromtankstellen damit mit herkömmlichen Tankstellen vergleichbaren Komfort aufweisen können.