Die 30er Zone

Jeder Autofahrer ist schon mal durch eine 30er Zone gefahren. Diese Zonen findet man meist in Wohngebieten, weil diese dort die Vekehrssicherheit erhöhen.

Die 30er Zone wurde erst im Jahr 1983 in Niedersachsen eingeführt. Nachdem klar wurde, dass diese Zonen erheblich zur Sicherheit im Straßenverkehr beitragen, wurden sie in ganz Deutschland eingeführt.

Danach begannen auch die Schweiz und Österreich, die 30er Zone zu nutzen, um zu schnell fahrende Autos in Wohngebieten zu reduzieren.

Ob in der 30er Zone mit 50 geblitzt, oder mehr – für eine Geschwindigkeitsüberschreitung drohen erhebliche Strafen, wie z. B. ein Bußgeldbescheid laut Bußgeldkatalog oder ein Fahrverbot.

Welche Funktionen hat die 30er Zone?

1. Innerorts wird die Wohnqualität erhöht, da durch das geringe Tempo weniger Lärm für die Anwohner zu hören ist.

2. Der Verkehrsfluss in Ortschaften verbessert sich.

3. Emissionen werden reduziert.

4. Die Verkehrssicherheit wird verbessert, weil Raser ausgebremst werden, da sie ansonsten mit einem Bußgeld laut Bußgeldtabelle rechnen müssen.

Parken und Überholen in der 30er Zone.

Wollen Sie in einer 30er Zone überholen, dürfen Sie selbst nicht schneller als 30 km/h fahren. Ansonsten ist das Überholen grundsätzlich erlaubt.

Sie dürfen keine anderen Verkehrsteilnehmer behindern und nur überholen, wenn kein Verkehrsschild das Überholen verbietet. Auch in 30er Zonen kann ein unüberlegter Überholvorgang gefährlich werden.

Es gibt keine besonderen Vorschriften für das Parken in einer 30er Zone. Verbietet ein Verkehrsschild das Parken, ist es verboten, ansonsten ist es erlaubt. Die Vorfahrt wird in der 30er Zone mit rechts vor links geregelt.

Wo befinden sich 30er Zonen?

Der verkehrsberuhigte Bereich ist nicht dasselbe, wie eine 30er Zone. Es gibt die Tempo-30er-Zone ausschließlich innerhalb geschlossener Ortschaften.

Auf Kreis-, Land- oder Bundesstraßen ist sie nicht zu finden. Die 30er Zone wird durch ein Verkehrszeichen mit einer „30“, die rot umrandet ist und unter der „Zone“ steht gekennzeichnet.

Dieses steht am Anfang und am Ende einer 30er Zone. Weiterhin kann eine weiße Fahrbahnmarkierung mit einer 30 eine Tempo-30er-Zone ankündigen. Auch im Bereich von Schulen findet sich oft ein „30er Schild“.

Kinder wissen oft nicht, wie sie sich richtig im Straßenverkehr verhalten müssen, daher muss man auf sie besonders Rücksicht nehmen. Trotz der geringen Geschwindigkeit müssen Autofahrer gut auf Fußgänger und Fahrradfahrer achten.

Denn auch mit geringem Tempo passieren schnell tödliche Unfälle. Es heißt jedoch, dass das Risiko der Verletzung oder Tötung des Fußgängers oder Fahrradfahrers ,bei einem Auto das langsamer als 30 km/h fährt unter 50 % liegt. Das liegt auch an dem geringen Bremsweg, der bei 30 km/h nur ca. 13 Meter beträgt. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.

Wie zum Beispiel im Ortsteil Treptow. Dort überschlägt sich ein Pkw in der 30er Zone. Ähnlich schlimme Unfälle gab es auch bereits in Karlshorst und Pankow.

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Bußgeld in der 30er Zone

Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Wird man in der 30er Zone geblitzt, hat das Konsequenzen. Je nach Geschwindigkeit wird ein Bußgeld laut Bußgeldrechner zwischen 15 und 680 Euro fällig.

Ein Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid ist möglich. Für Fahranfänger in der Probezeit gilt Folgendes: Wenn ein unangepasstes Tempo, beziehungsweise eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von mindestens 16 km/h vorliegt, verlängert sich die Probezeit.

Insbesondere bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts in 30er Zonen fallen diese im Rahmen der Vergehensschwere vermehrt ins Gewicht. Wiederholungstäter werden nach dem deutschen Tatbestandskatalog härter bestraft.

Hier gilt die Regel: Werden Sie zweimal im Zeitraum von 12 Monaten mit mehr als 26 km/h geblitzt, fällt ein Fahrverbot von einem Monat an.

Die höchste Strafe droht, wenn Sie um mehr als 70 km/h die Höchstgeschwindigkeit überschreiten. Sie müssen dann ein Bußgeld von 680 Euro entrichten, erhalten 2 Punkte und ein Fahrverbot von drei Monaten.

Die wichtigsten Regeln zusammengefasst

– Die Tempo-30er-Zone gibt es nur innerhalb geschlossener Ortschaften.

– Auf Bundes- Land- und Kreisstraßen ist die 30er Zone nicht erlaubt.

– Es gilt die Vorfahrtsregelung rechts vor links.

– Es gibt sie vor allem in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen und Kindergärten, um dort die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

– In allen 30er Zonen gilt die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und das allgemeine Verkehrsrecht.

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